Partnerschaft des Klosterdorfs mit US-Armee
Zusammenspiel von Militär und Kirche

Einen Blick hinter die Klostermauern warfen US-Oberst William Glaser und seine Frau Kathy (Mitte). Thomas Englberger (links) und Bürgermeister Albert Nickl zeigten die Schönheiten der Klosterkirche. Bild: mor
Vermischtes
Speinshart
19.03.2016
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Das Klosterdorf und das Simulation-Center der US-Armee in Grafenwöhr wollen eine Partnerschaft eingehen. Bei einem ersten Beschnuppern besuchten Oberst William Glaser, Kommandeur des Joint Multinational Simulation Center (JMSC), seine Frau Kathy und der kommandierende Oberstabsfeldwebel Justin Brekken die Klostergemeinde. Begleitet wurden sie vom Pressesprecher des JMTC, Andre Potzler, der auch die Sprachbarrieren ausräumte.

Wirtschaftlicher Faktor


Bürgermeister Albert Nickl stellte das Klosterdorf vor. Die Gemeinde Speinshart ist bekannt für sein historisches Kloster, das Dorf selbst wird hauptsächlich von der Landwirtschaft getragen. Die US-Militärpräsenz in der Gegend ist aber auch ein wirtschaftlicher Faktor, "etwa 70 Speinsharter arbeiten bei der US-Armee in Grafenwöhr", hielt Nickl fest.

Führung durch Kloster


Zusammen mit dem Leiter der Internationalen Begegnungsstätte, Thomas Englberger, führte Bürgermeister Nickl die US-Delegation durch das Kloster. Glaser und seine Frau Kathy zeigten sich beeindruckt von der Anlage und der barocken Klosterkirche.

Im Gespräch unterstrichen Oberst Glaser und Bürgermeister Nickl die Bedeutung einer Partnerschaft als eine gute Möglichkeit, die Kultur der anderen kennenzulernen und die bereits bestehenden Bindungen zu stärken. Oberst William Glaser lud Albert Nickl und Gemeindevertreter nach Grafenwöhr ein, um ihnen die Organisation und Aufgaben des JMSC vorzustellen. Im JMSC werden verschiedene Simulationen mit multinationalen Soldaten trainiert.
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