Schirmherr zapft beim FC-Starkbierfest mit Kantholz an
"Zweieinhalb Lattenkracher"

Die Haus-Band des FC Tremmersdorf/Speinshart war beim Starkbierfest im Gemeindezentrum nicht zu bremsen: Mittendrin unter den fröhlichen Zechern inszenierte der "Horrido-Express" auf den Biertischen den "Wahnsinns"-Hit von Wolfgang Petry. Bild: do
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Speinshart
17.02.2016
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"Wahnsinn, warum schickst Du mich in die Hölle?" Wie schön das aber auch sein kann, zeigte sich am Samstagabend im überfüllten Gemeindezentrum: Der Hit von Wolfgang Petry machte bei "Bock auf Bock", dem Starkbierfest des FC Tremmersdorf/Speinshart, ein berauschtes Publikum atemlos.

Das hatte Lust auf fetzige Songs und süffigen Bock, auf Zuprosten und Schunkeln, auf Barbesuche und eben auf "Wahnsinn" und "Hölle". Immer wieder stimmte der "Horrido Express", mit drei FC-Fußballern die Haus-Band des Vereins, den Song an.

Die jungen Leute hielt es da nicht mehr auf den Bierbänken. Hinauf ging es auf die Tische - und noch eine Mannsgröße höher stemmten kräftige Burschen in der Krachledernen die Tische in die vom Bierdunst geschwängerte Luft. Zwar hatten Besuch und Stimmung pur erst spät begonnen, doch dank der gut gelaunten Gäste - darunter Pater Dr. Benedikt Röder, der mit einer starken Spaßtruppe des Kirchenthumbacher Burschenvereins gekommen war - entwickelte sich das Bockbierfest umso rascher und turbulenter zum glückseligen "Heimatabend".

Auch Improvisieren war dabei gefragt: Vergeblich suchte FC-Vorsitzender Andreas Steinl nach dem Bierschlegel zum Anzapfen des ersten Fasses Fastenbier. Ein klobiges Kantholz musste schließlich herhalten, um die Reibn ins Holzfass zu treiben. Bürgermeister Albert Nickl als Traditionsschirmherr erledigte diese Aufgabe souverän: Nach "zweieinhalb Lattenkrachern" floss der Bock in die Krüge.
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