"Sicherheits-Petra" gibt Waldbesitzern in Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft ...
An den Rücken denken

Gleichgewichtsübungen auf Luftkissen: In Forstamtsrat Martin Gottsche fand Petra Hager ein "Opfer" dafür. Die Mitarbeiterin der Sozialversicherung für Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau appellierte an die Zuhörer, für die Waldarbeit ihre persönlichen Ressourcen zu stärken, Muskelaufbau an wichtigen Stellen zu betreiben, sich Entspannungsphasen zu gönnen und schlechte Gewohnheiten abzulegen. Bild: rn
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Speinshart
01.03.2016
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Der Bezug von Erwerbsminderungsrenten geht zu 40 Prozent auf Rückenbeschwerden zurück. Der Gesamtverband hat daher die Kampagne "Rückengesundheit" gestartet. Petra Hager, Mitarbeiterin der Sozialversicherung für Land- und Forstwirtschaft und Gartenbau (SVLFG), gab deshalb am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Eschenbach den Waldbesitzern Hinweise und Anregungen zum rückenschonenden Arbeiten.

Die als "Sicherheits-Petra" bekannte und beliebte Referentin verstand es, mit ihrem lebendigen, lockeren und mitreißenden Vortrag die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Sie ging zunächst den Ursachen für körperliche Beschwerden durch die unterschiedlichen Arbeiten im Wald nach und drängte auf kleine Ruhepausen. Hager appellierte an die Zuhörer, ihre persönlichen Ressourcen zu stärken, Muskelaufbau an wichtigen Stellen zu betreiben, sich Entspannungsphasen zu gönnen und schlechte Gewohnheiten abzulegen.

Gemäß dem Aktionsmotto "Denk an mich - Dein Rücken" schlug sie Maßnahmen vor, die eine schonende und entlastende Arbeitsweise begünstigen: beim Arbeiten mit der Motorsäge, beim Heben und Tragen sowie beim Fahren mit dem Bulldog. Ausgleichsübungen im Wald seien "kein Schmarrn", erklärte die Referentin und demonstrierte mit einem "Opfer" Übungen. "Die Rückenmuskulatur sollte das 1,3-fache der Bauchmuskulatur betragen", andernfalls neige der Rücken zu Schmerzreaktionen.

Hager machte deutlich, dass das frühere Arbeiten in der Landwirtschaft - ohne die heute übliche maschinelle Unterstützung - die Muskulatur aller Körperpartien gestärkt habe. Abschließend motivierte sie die circa 130 Zuhörer zu gemeinsamen An- und Entspannungsübungen.
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