Speinsharter Erstkommunionkinder spenden 900 Euro an Kinderpalliativteam Ostbayern
Von Freude abgeben

Ein Herz für schwerstkranke Kinder hatten die Erstkommunionkinder der Pfarrei Speinshart. Sie spendeten dem Kinderpalliativteam Ostbayern 900 Euro. In Anwesenheit der Eltern überreichte David Dötsch (vorne, links) Kinderkrankenschwester Karin Borchers den Umschlag mit dem Geld. Bild: ow
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Speinshart
13.04.2016
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Für fünf Mädchen und vier Buben aus der Pfarrei Speinshart war der Sonntag ein besonderer Tag: Sie empfingen in einem von Pater Adrian zelebrierten Festgottesdienst in der festlich geschmückten Klosterkirche ihre erste heilige Kommunion. Anlässlich ihres großen Tages wurden sie von Verwandten, Freunden und Bekannten reichlich beschenkt. Einen Teil davon stifteten die Kinder für einen guten Zweck. Im Namen aller überreichte David Dötsch am Montag die Kommunionspende in Höhe von 900 Euro an eine Vertreterin des Kinderpalliativteams Ostbayern.

Ort des Geschehens war das Gemeindezentrum, wo das große kirchliche und familiäre Fest nach einem weiteren Gottesdienst mit einem gemeinsamen Frühstück mit Eltern, Klassenkameraden und Lehrern abgeschlossen wurde. Eingeladen dazu war auch Karin Borchers vom Kinderpalliativteam Ostbayern. Die Kinderkrankenschwester stellte zunächst ihre Organisation vor, die schwerstkranken Kindern und deren Familien in der Oberpfalz und weit darüber hinaus hilft. Die fünf Ärzte, vier Krankenschwestern, eine Sozialpädagogin, eine Psychologin und eine Seelsorgerin sind speziell für die pädiatrische Palliativversorgung ausgebildet und begleiten Kinder, die unheilbar krank sind.

Meist betreuen sie Mädchen und Buben mit einer angeborenen, nicht heilbaren Erkrankung. Ab der Diagnose "unheilbar" haben diese ein Anrecht auf Palliativversorgung. Die Teammitglieder gehen in die Familien und behandeln die Kinder so lange es geht zu Hause - natürlich immer in enger Abstimmung mit dem zuständigen Arzt.

Finanziert wird die Arbeit von den Krankenkassen. Seit drei Jahren gibt es die Gruppe. "Besonders in der Startphase haben Spenden sehr geholfen", merkte Borchers an, die über die Zuwendung der Erstkommunionkinder sehr erfreut war.
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