Speinsharter Sommerkonzerte gehen zu Ende
Traumsommer

Die Sommerkonzerte hätten für den Leiter Thomas Englberger nicht besser laufen können. Archivbild: do
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Speinshart
01.09.2016
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Über 200 Besucher, hochkarätige Ensembles und ein tolles Team - mehr hätte sich Thomas Englberger für die Sommerkonzerte in Speinshart nicht wünschen können. Oder etwa doch?

"Das Wetter hätte besser sein können", lacht der neue Konzert-Leiter. Nur das letzte der sieben Konzerte, das Saxophon-Quartett, fand im Innenhof des Klosters statt. "Und das war mit knapp 300 Zuhörern das besucherstärkste", bilanziert Englberger. Die Resonanz des Publikums sei aber bei allen Ensembles des Festivals Junger Künstler Bayreuth durchwegs positiv gewesen.

Dafür spricht auch die Zahl der Stammgäste. "Es waren Leute dabei, die wirklich jedes Konzert besucht hatten", staunt der Organisator. Aber auch Neulinge - und das sei für jeden Veranstalter wichtig - wären dazugestoßen. Mit den Ensembles hat das Kloster Speinshart anscheinend viele Geschmäcker getroffen.

Neu waren die Sommerkonzerte für Englberger nicht, seine Rolle diesmal schon. In seiner Funktion als Konzert-Leiter fühlte er sich wohl. "Die Stimmung war immer harmonisch, Schwierigkeiten hat es nie gegeben." Er erinnert sich noch an seine Anfangszeit im Jahr 2013, als er sich in den Räumen noch nicht auskannte. "Ich wusste nicht mal, wo Steckdosen sind." Kleinigkeiten, die die Arbeit erschweren. Jetzt sei das kein Problem mehr.

Selbst zugehört


Er hatte sogar Zeit, die Konzerte selbst zu genießen. Nicht nur eins, sondern alle. Nach langem Überlegen findet er einen Favoriten: Das Ensemble "Sarband". "Ich mag die Kombination aus Orient und Okzident. Der Gedanke, dass der Westen und Osten zusammenkommen, gefällt mir." Außerdem passe die Idee perfekt zur örtlichen Gegebenheit des Klosters.

Der Eintritt für die Konzerte war frei, weshalb die Organisatoren auf ein spendables Publikum zählen mussten. Das ließ tatsächlich einiges springen. "Knapp 12 000 Euro haben wir eingenommen" freut sich Englberger. Allerdings sei das der Bruttobetrag. Was nach Abzug der Ausgaben übrig bleibe, wisse er noch nicht.

Die Zusammenarbeit mit dem Festival Junger Künstler Bayreuth verlief harmonisch, war aber nicht umsonst. "Die Ensembles singen ja nicht gratis für uns", erklärt er. Für die Konzerte zahle das Kloster Pauschalbeträge. Englberger freut sich auf den nächsten Sommer. Er kann sich durchaus vorstellen, die Leitung nochmal zu übernehmen. "Wenn alles passt, bin ich auf jeden Fall wieder dabei." Ein konkretes Konzept für die Konzerte 2017 gibt es noch nicht. "Man muss halt schauen, welche Ensembles Zeit haben und ob ihr Stil zu uns passt."

Für Ideen bleiben meist eine Vorlaufzeit von etwa drei Monaten. Sicher ist aber, dass das Kloster Speinshart im August 2017 ausgebucht ist. Denn Sommerkonzerte gibt es auch definitiv nächstes Jahr wieder.

Wenn alles passt, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.Leiter Thomas Englberger
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