Agenda: Stadlern in fünf Jahren

Lokales
Stadlern
02.12.2014
35
0

Wegen des Beitritt zu einem auf Landkreisebene geplanten Zweckverband für Klärschlammverwertung verhält sich die Gemeinde noch abwartend. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Gemeinderat analog zur Entscheidung der Stadt Schönsee.

Es waren überwiegend Informationen, mit denen sich der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung befasste. Angesprochen wurden auch Zukunftsperspektive für Stadlern, die in einer Agenda konkretisiert werden könnte. Zunächst ging um die Grundlagen einer Elementarschadenversicherung, wozu Bürgermeister Gerald Reiter mit Andrea-Lisa Breitkreuz von der Versicherungskammer Bayern eine Referentin willkommen hieß. Diese listete die möglichen Schadensursachen auf , die abgesichert werden könnten. In Stadlern wären dies neben Schneedruck auch Überschwemmungen nach Starkregen für die gemeindlichen Bauwerke einschließlich Kläranlagen und Feuerwehrhaus mit Ausstattung.

Grundsätzlich positiv

Die Fachfrau erläuterte mit Fallbeispielen auch die entstehenden und auf die Kommunen ausgerichteten Kosten und deren Reduzierung durch Selbstbeteiligung. Die Gemeinderäte standen einer Absicherung grundsätzlich positiv gegenüber, wollen sich aber vor einer Entscheidung zunächst bei der Verwaltung über bestehende Versicherungen informieren. Zum Beitritt zu einem auf Landkreisebene noch zu gründenden Zweckverband für Klärschlammverwertung will sich die Gemeinde nach einstimmigen Beschluss abwartend verhalten. Dies analog zur Stadt Schönsee. Es bedarf noch Information über den Anfall und die entstehenden Kosten.

Der Bürgermeister informierte danach über den vom Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) vorgebrachten Wunsch, für "Pilsen 2015" in Stadlern ein Dachprojekt zu veranstalten. Dessen Projektleiter Hans Eibauer stellt sich dabei im Mai eine Dichterlesung von vier deutsch/tschechischen Autoren nach Einbruch der Dunkelheit am beleuchten Hochfelsmassiv vor.

Am Hochfelsmassiv

Dies könnte mit einer Art Picknick und Bewirtung verbunden werden, wobei die Kosten vom CeBB und etwa 500 bis 1000 Euro von der Gemeinde Stadlern getragen werden müssten. Bei grundsätzlicher Zustimmung zu einem solchen Projekt wurden Bedenken über Kosten bei einem witterungsbedingten Ausfall laut. Bürgermeister Reiter wird zunächst entsprechende Gespräche mit den Betroffenen führen.

Nach Dringlichkeit

Unter dem Punkt Informationen regte Gemeinderätin Sieglinde Knott eine Überprüfung der Straßenbeleuchtung, insbesondere in Charlottental, an. Peter Semmler würde gerne einen Einblick zum Landschaftspark Bayern/Böhmen haben. Außerdem regte er die Aufstellung einer Agenda "Stadlern in fünf Jahren" an. Dieser Vorschlag wurde begrüßt und soll demnächst realisiert werden, damit die im Katalog stehenden Themen nach Dringlichkeit abgearbeitet werden können.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2014 (1863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.