Energie-Räuber im Visier

Lokales
Stadlern
10.10.2015
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Das TSV-Sportheim punktet nicht gerade mit niedrigen Betriebskosten. Ein Stromzähler soll nun zumindest dafür sorgen, dass die Pächter nicht über Gebühr belastet werden. Der Gemeinderat hat bereits die Sanierung im Visier.

Die weitere Bewirtschaftung des in Gemeindebesitz befindlichen TSV-Sportheims stand im Raum, als der Gemeinderat tagte. Bürgermeister Gerald Reiter informierte über das Ergebnis von Besprechungen mit der Familie Lampl, die dafür zuständig ist. Kritische Punkte waren die hohen Stromkosten und ein enormer Heizölverbrauch - trotz einer dezentralen Heizung des Gastraumes. Allerdings verschlingt der Betrieb in den Funktionsräumen viel Energie. Auch das Flutlicht treibt die Stromkosten in die Höhe. Jetzt soll deshalb ein Strom-Zwischenzähler installiert werden, auch die Heizölkosten sollen gerechter geteilt werden. Der Nutzungsvertrag wurde auf dieser Basis um ein Jahr verlängert. Dabei wurde aber auch die künftig erforderliche Sanierung angesprochen. Neue Fenster und eine neue Heizanlage sind fällig.

Nicht leicht macht es sich das Gremium beim Beschluss über die Ersatzbeschaffung für ein Fahrzeug der Gemeinde. Einstimmig fiel die Entscheidung für einen Ford-Trafic-Allrad-Wagen mit 155 PS (ohne Doppelkabine und Aufbau) in der Farbe Orange zum Preis von 26 900 Euro.

Einig waren sich die Gemeinderäte auch über die weitere Beteiligung an den IRE-Projekten der LAG-Gemeinden. Als Förderprojekt im Bereich der Gemeinde steht besonders die Weiterführung des Bayerisch-böhmischen Radweges durch den Ausbau der ehemaligen Straße nach Schwarzach auf der Wunschliste. Ein Anliegen bleiben die Pflegemaßnahs Bereicherung für den gesamten Landkreis darstellt, und die Leerstandsoffensive. Der Bürgermeister kündigte dazu weitere Informationen für die Bürger an. Zustimmung gab es danach auch für eine Bauvoranfrage der Familie Wilfert zur Errichtung eines Gebäudes mit einer Grundfläche von 9 mal 13 Metern, das als Hackschnitzel- und Gerätehalle dienen soll.

Bürgermeister Reiter regte an, auch für Stadlern eine Denkmalbeschilderung vorzunehmen und nannte dabei neben der Wallfahrtskirche, der Burgruine Reichenstein und der ehemaligen Klöppelschule noch weitere Objekte. Auch in Charlottenthal und Schwarzach gebe es Denkmäler, die beim Landesamt für Denkmalpflege registriert sind. Ein Schild kostet 25 Euro.

Schließlich informierte Bürgermeister Reiter noch darüber, dass sich die Stadt Schönsee und die Gemeinde Weiding am Zweckverband für Klärschlammentsorgung beteiligen werden. Er schlug dies auch für Stadlern vor. Hinweise auf illegale Bauschutt-Ablagerungen und Zuständigkeiten an Wegen beschlossen den öffentlichen Teil der Sitzung.
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