Fahrplan in Richtung Zukunft

Lokales
Stadlern
26.03.2015
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Wo steht die Gemeinde Stadlern in fünf Jahren? Ausführliche Gedanken über die künftige Entwicklung hatten sich die Gemeinderäte gemacht. In der jüngsten Sitzung wurde eine Vielzahl an Ideen zusammengetragen.

Umfangreich waren die von Bürgermeister Gerald Reiter und den Gemeinderäten vorgetragenen Zielvorstellungen zur Entwicklung der Gemeinde. Auslöser dafür war, dass in einer der vergangenen Sitzungen eine Agenda für die nächsten fünf Jahren gefordert wurde.

Der Bürgermeister lenkte den Blick zunächst auf beschlossene und begonnene Maßnahmen wie den Magdalenenweg und die Badeweiheranlage. Dazu kommen der Beginn der Baumaßnahme im Gewerbegebiet, die Programmierung einer Homepage und der weitere Breitbandausbau. Natürlich spiele auch die Reaktivierung des Skizentrums Reichenstein eine Rolle.

Von Friedhof bis Streudienst

Auch der Friedhof müsste in den Fokus gerückt werden: Reiter brachte Urnengräber sowie Verbesserungen am Vorplatz und auf den Wegen ins Spiel. Bei der Kläranlage laufe heuer die Genehmigung aus, und in der Wasserversorgung seien Investitionen im Leitungsnetz und im Hochbehälter erforderlich. Auch für die Ausstattung des Bauhofs müsse Geld in die Hand genommen werden. Weitere Anliegen seien die allgemeine Dorferneuerung und der Ausbau der ehemaligen Straße nach Schwarzach, die Bereitstellung geeigneter Bauplätze und die Einrichtung einer öffentlichen WC-Anlage bei Friedhof oder Kirche sowie der Aufbau einer Informationstafel. Für den Winter- und Streudienst sei ein Salzsilo nötig. Die Fenster im Feuerwehrhaus, am Sportheim und in weiteren öffentlichen Gebäuden müssten erneuert werden. Am Sportplatz seien Sitzplätze nötig.

Aus den Ratsreihen meldete Sieglinde Knott die Ortsdurchfahrt in Charlottenthal an. Peter Semmler verwies auf mangelnde Gastronomie für die Wanderwege und mahnte bedarfsgerechte Straßenbeleuchtungen an. Mit Fotos dokumentierte zweiter Bürgermeister Tobias Eckl verschiedene Probleme, besonders an den Ortsstraßen. Außerdem forderte er einen Breitband-Ausbau auch im Hinblick auf Interessenten für Bauplätze. Ferner empfahl Eckl ein Nutzungskonzept für die Gebäude im Gemeindebesitz. Mit dem Freizeitangebot, den Wander- und Radwegen sowie mit der vollen Belegung des Gewerbegebietes könne im Internet geworben werden. Pluspunkt sei auch die intakte Natur.

Weitere Ideen erarbeiten

"Vieles ist einfach nicht mehr zeitgemäß", stellte Bürgermeister Gerald Reiter abschließend fest. Er motivierte die Räte, sich weitere Gedanken zu machen und in einer eigenen Sitzung im Mai einzubringen. Abschließend wollte Gemeinderätin Knott noch das Verhalten bei Biberschäden geklärt wissen, während aus dem Zuhörerkreis Mängel in der Schülerbeförderung kritisiert wurden.
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