Feldgeschworene vereidigt

Die Feldgeschworenen Sabine Markgraf, Karl Weidner und Egon Roiger (Obmann) sowie Bürgermeister Gerald Reiter, Johannes Wurm und 2. Bürgermeister Tobias Eckl (von links) nach der Vereidigung in der Amtsstube der Gemeinde. Bild: gl
Lokales
Stadlern
16.10.2014
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Sie werden zur gewissenhaften und unparteiischen Ausübung des Amtes auf Lebenszeit sowie zur Verschwiegenheit über das damit verbundene Siebenergeheimnis durch Eidesformel verpflichtet: Feldgeschworene haben ein verantwortungsvolles Amt.

Nachdem Adalbert Kleber, der bisherige und langjährige Obmann der Feldgeschworenen der Gemeinde um Entbindung der Aufgabe bat, hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu den bisherigen Feldgeschworenen Egon Roiger und Karl Weidner mit Sabine Markgraf und Johannes Wurm ein neues Gremium bestimmt.

Auf Lebenszeit

Die von den Gemeinden zu bestimmenden Feldgeschworene üben ein Kommunales Ehrenamt aus, wirken bei der Abmarkung durch die Bediensteten der Vermessungsämter mit, achten auf die Erhaltung der Grenzzeichen, überwachen deren Zustand und stehen bei Grenzbegehungen zur Verfügung. Sie werden bei der Übernahme des Amtes zur gewissenhaften und unparteiischen Ausübung des Amtes auf Lebenszeit sowie zur Verschwiegenheit über das damit verbundene Siebenergeheimnis durch Eidesformel verpflichtet.

Sie bestimmen unter sich einen Obmann. Feldgeschworene dürfen einmal gesetzte Grenzzeichen suchen und aufdecken, Grenzzeichen aufrichten oder auswechseln, Grenzzeichen höher oder tiefer setzen sowie gefährdete Grenzzeichen sichern. Wenn alle betroffenen Grundstückseigentümer es übereinstimmend wollen, dürfen die Feldgeschworenen fehlende Grenzzeichen wiedereinbringen.

Beim Einbringen und Aufrichten von Grenzzeichen haben die Feldgeschworenen weiterhin zu berücksichtigen, dass die ursprüngliche Lage der Grenzpunkte auf Grund der geheimen Zeichen (Siebenergeheimnis) oder sonstigen Unterlagen zentimetergenau feststehen muss.

Die vorgeschriebene Einführung und Vereidigung nahm Bürgermeister Gerald Reiter in Anwesenheit seines Stellvertreters in der Amtsstube der Gemeinde vor. Als Obmann und Ansprechpartner wurde Egon Roiger bestimmt. Der Zuständigkeitsbereich ist die Gemeinde. Während Bürgermeister Reiter dem bisherigen Obmann Adalbert Kleber für seinen jahrzehntelangen treuen Dienst dankte und einen Präsentkorb überreichte, wünschte er den neuen Amtsinhabern immer eine sichere Hand für ihre Tätigkeit.
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