Gewerbegebiet gut erreichbar

Lokales
Stadlern
07.10.2015
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Die Gemeinde Stadlern verfügt am südlichen Ortsrand, an der Staatsstraße 2159 gelegen, über ein neues Gewerbegebiet, welches durch eine Zufahrtstraße erschlossen wurde. Der Gemeinderat traf sich hier zur Besichtigung und vergab in der öffentlichen Sitzung die Straßenbezeichnung "Gewerbegebiet".

Vor der Sitzung im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses hieß Bürgermeister Gerald Reiter die Gemeinderäte zu einem Ortstermin bei der fertiggestellten Zugangsstraße zum Gewerbegebiet am südlichen Ortsausgang willkommen. Anwesend war auch Altbürgermeister Günther Holler, unter dessen Amtszeit das Gewerbegebiet beschlossen wurde und Matthias Jeitner von der Verwaltung.

Zur Hälfte belegt

Reiter zeigte sich dabei auch erfreut, dass die Hälfte des nunmehr erschlossenen Baugebietes durch das Holztransportunternehmen Wolfgang Klein belegt ist und darauf bereits eine 30 mal 22 Meter große Fahrzeug- und Werkshalle sowie Stellplätze kurz vor der Vollendung stehen. Reiter sprach die Hoffnung aus, dass der weitere Bereich des Gewerbegebietes bald Nutzer finden wird. Bei der Besichtigung durch den Gemeinderat war vom zuständigen Bauleiter, Diplomingenieur Hans Böck vom Ingenieurbüro Weiß und Partner in Neunburg vorm Wald, der Umfang der Baumaßnahme zu erfahren.

Rund 200.000 Euro

Die Erschließungsstraße beträgt bei einer Fahrbahnbreite mit Entwässerungsrinne von 5,50 Metern und einem einseitigen Parkstreifen eine Länge von 100 Meter. Die Fahrbahn erhielt einen frostsicheren Aufbau von 70 Zentimetern mit Asphaltbefestigung, der Parkstreifen ist geschottert. Das Abwasser aus den Parzellen wird über eine Schmutzwasserleitung aus Steinzeugrohren dem örtlichen Abwassersystem zugeführt, das Oberflächenwasser wird über eine Kunststoffleitung zu einer Retentionsmulde geführt, darin gedrosselt und dann dem Mischwasserkanal zugeleitet.

Planung, Ausschreibung und Bauleitung erfolgte durch das Ingenieurbüro Weiss; die Ausführung der Bauarbeiten durch die Firma Seebauer aus Schwarzhofen. Als Baukosten einschließlich Nebenkosten sind etwa 200.000 Euro veranschlagt. Die Ausführungsplanung und Ausschreibung erfolgte im Juni 2015. Anfang Juli rollten die Baumaschinen an, welche auch mit schwerem Felsmaterial fertig werden mussten.

Nach zügigem Baufortschritt konnten die Asphaltierungsarbeiten bereits Ende August erfolgen, so dass Anfang September die Baumaßnahme fertiggestellt und für die Nutzung freigeben werden konnte. In die Tagesordnung wurde nach vorheriger Zustimmung der verhinderten Gemeinderäte Tobias Eckl und Hans Wiezorreck die Vergabe des Namens für die Erschließungsstraße zum Gewerbegebiet aufgenommen. Nach kurzer Diskussion wurde die Bezeichnung "Gewerbegebiet" gewählt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es um die Bewirtschaftung des TSV-Sportheimes, die Ersatzbeschaffung eines Gemeindeautos, um eine Bauvoranfrage und Informationen.
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