Junge Union besucht MMM-Werk-Stadlern - Grenzübergang auf der Wunschliste
Marktführer in Medizintechnik

Mit der Besichtigung im MMM-Werk in Stadlern stattete die Junge Union einem der größten Arbeitgeber der Region einen Besuch ab. Bild: hfz
Lokales
Stadlern
23.10.2015
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Die Kreisvorstandssitzung im Gasthaus Gerstmeier hat die Junge Union (JU) dazu genutzt, sich ein Bild von der Lage und der Attraktivität der Umgebung zu machen. Auf Einladung von Mehrheitsgesellschafter Michael Koller konnten sich die Teilnehmer im MMM-Werk Stadlern umsehen, bei einem der größten Arbeitgeber in der Region.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Tobias Ehrenfried freute sich, dass Michael Koller als "Freund und Unterstützer" des konservativen Nachwuchses persönlich durch seinen Betrieb führte und würdigte das vielfältige Engagement Kollers für seine Heimat. Koller zeigte den Weg vom Handwerks- zum Industriebetrieb auf. Weltweit über 1100 Mitarbeiter seien mittlerweile unter dem Leitspruch "Menschen schützen" für die "Münchener Medizin Mechanik" (MMM) im Einsatz. Neben Sterilisations- und Wärmetechnik ist das Unternehmen seit 2012 Marktführer in der Aufbereitung steriler Güter. "In mindestens 2000 deutschen Krankenhäusern ist die MMM mit mindestens einem Produkt vertreten", verdeutlichte Koller. Das Unternehmen biete dabei auch maßgeschneiderte Produktlösungen an.

Ein großes Augenmerk werde auf qualifizierte Fachkräfte und eine nachhaltige Personalpolitik gelegt. Dies sei ein großer Wettbewerbsvorteil in der Branche. Im Werk Stadlern, das vergangenes Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, wurden insgesamt seit Betriebsgründung über 1000 junge Menschen ausgebildet. 95 Prozent aller Beschäftigten an den Standorten Stadlern, Peiting, Brünn (CZ) sowie Monroe (USA) sind gelernte Fachkräfte.

"Nur wer innovativ ist, kann im Wettbewerb bestehen", stellte Koller klar und erläuterte die Zusammenarbeit mit Hochschulen im Hinblick auf die technologische Entwicklung. Nach einem Rundgang durch den Betrieb bestand die Möglichkeit, auch aktuelle Themen und Probleme zu besprechen. Insbesondere im Bereich Infrastruktur sei eine bessere Anbindung wünschenswert. Ein Grenzübergang für Pkw im Landkreis sei für eine Verbesserung der Handelsbeziehungen und des Tourismus wünschenswert. Diskutiert wurde auch, ob Ausschreibungen noch zeitgemäß und fair sind.

In der anschließenden Kreisvorstandssitzung im Gasthaus Gerstmeier fand das Maßnahmenpaket der Bayerischen Staatsregierung zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen großen Zuspruch.
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