Letzte Maiandacht mit Lichterprozession - Blasmusik und Fahnenabordnungen
Marienverehrung als Anliegen

Nach einer feierlichen letzten Maiandacht folgte die von der Blaskapelle und den Fahnenabordnungen der Ortsvereine angeführte Lichterprozession durch den Grenzort. Bild: gl
Lokales
Stadlern
03.06.2015
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Die Wallfahrtskirche in Stadlern mit ihrem Gnadenbild "Unsere lieben Frau aus Erden gebrannt", steht nicht nur beim "Großen Frauentag" am 15. August im Mittelpunkt, wenn viele Pilger in Fußwallfahrten zum Festgottesdienst auf dem Kalvarienberg kommen. Es ist auch ein besonderer Treffpunkt der ehemaligen Bewohner jenseits der Grenze, die damit an die frühere Tradition anknüpfen.

Seit vielen Jahren ist es aber auch die mit einer Lichterprozession verbundene letzte Maiandacht für die gesamte Pfarrgemeinde Schönsee, in die das Kuratbenefizium seit es priesterlos ist, eingebunden ist. Die feierliche Maiandacht mit Stadtpfarrer Wolfgang Dietz und Gemeindeassistentin Antonia Meier wurde auch heuer vom Schönseer Kirchenchor Sankt Wenzeslaus unter Leitung von Hubert Reimer feierlich umrahmt.

Bei aufkommender Dämmerung und angekündigt mit Glockengeläute machten sich die Gläubigen mit Kerzen in den Händen auf den Weg durch die Straßen des Grenzdorfes in denen Lichter in den Fenstern die gemeinsamen Lieder und Gebete begleiteten. Voraus und hinter den Ministranten mit Kreuz und Fahnen führte die Blaskapelle Stadlern unter Franz Riedl die Prozession mit getragenen Melodien an. Es folgten die Fahnenabordnungen der Ortsvereine. Feierlich war auch der Abschluss in der Kirche. Die recht gute Beteiligung beweist zugleich, dass die Marienverehrung noch einen hohen Stellenwert hat.
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