Mehrheit auf neuem Terrain

Lokales
Stadlern
24.01.2015
1
0

Die Gewerbesteuer bleibt für die Gemeinde Stadlern ein schwer zu kalkulierender Faktor. Im vergangenen Jahr fielen die Einnahmen dreimal so hoch aus wie im Vorjahr. Sicher ist aber, dass es mit dem Breitbandausbau vorangeht. Wie weit man damit gekommen ist, war Thema im Gemeinderat.

Bei der Gemeinderatssitzung im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses ging es zunächst um die Festsetzung der Realsteuerhebesätze und einen Sachstandsbericht zur Breitbandversorgung. Eine Premiere war der Termin für den Nachfolger von Geschäftsleiter Oberamtsrat Josef Spachtholz von der Verwaltungsgemeinschaft: Matthias Jeitner heißt der Neue, den Bürgermeister Gerald Reiter bei der Sitzung dem Gremium vorstellte.

Neuland betreten

Abgesehen von Tobias Eckl und Helmut Werner, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode im Gemeinderat waren, waren auch die Realsteuer-Hebesätze Neuland für die Mitglieder im Gremium einschließlich Bürgermeister. Der Bürgermeister verwies zunächst auf die bisherigen Festlegungen mit einheitlich 300 Prozentpunkte sowohl für die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer, die lediglich in den Jahren 2011 und 2012 auf 250 Prozentpunkte reduziert worden war. Nachdem das Gemeindeoberhaupt gegenüber den Vorjahren keinen Handlungsbedarf sah, lautete der Vorschlag, für 2015 einheitlich 300 Prozentpunkte festzusetzen. Das wurde dann auch einstimmig beschlossen.

Von Josef Spachtholz erfuhr das Gremium von den gegenüber dem Vorjahr konstanten Haushaltsansätzen: Das sind 4400 Euro für die Grundsteuer A und 40 000 Euro für die Grundsteuer B. Bei der Gewerbesteuer gab es dagegen Schwankungen. 2013 waren es 90 000 Euro, im vergangenen Jahr waren es aber 270 000 Euro. Auch Vergleiche mit Nachbargemeinden wurden dazu angestellt.

Ausschreibung steht an

Beim Sachstandsbericht zur Breitbandversorgung, die gemeinsam mit der Stadt Schönsee und der Gemeinde Weiding erfolgt, erfuhr das Gremium, dass die Erhebungen zum Ausbau inzwischen weitgehend abgeschlossen sind. In etwa zwei Wochen kann die Ausschreibung beginnen. Eine nichtöffentliche Sitzung folgte.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.