Menschen eine Würde geben

Zum Weltgebetstag trafen sich die Mitglieder des Kolping-Bezirksverbands Schwandorf in Stadlern. Bild: mmj
Lokales
Stadlern
04.11.2014
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"Mit dem Beten, und mag es auch noch so mangelhaft gewesen sein, habe ich noch immer mehr ausgerichtet als mit allem irdischen Sorgen und Abmühen!"

An diese Worte von Adolph Kolping wurde beim Kolping-Weltgebetstag an seine Seligsprechung erinnert. In der Wallfahrtskirche begrüßte Bezirksvorsitzender Willibald Nesner die Mitglieder des Bezirksverbands Schwandorf mit ihrem Bezirkspräses, Nabburgs Stadtpfarrer Hannes Lorenz.

Nesner verwies auf die Tradition des Weltgebetstags des Kolpingwerkes; dieser sollte auch bewusstmachen, in wie vielen Ländern das Internationale Kolpingwerk bestehe. Marianne Kalz aus Stadlern stellte den Teilnehmern die Geschichte der Wallfahrtskirche vor. Bezirkspräses Hannes Lorenz stellte heraus, dass an diesem Weltgebetstag besonders die Verbindung und die Solidarität mit dem Kolpingwerk in Chile im Vordergrund stehe.

Er erinnerte die Kolpingmitglieder an den Auftrag, sich als Christen dafür einzusetzen, Menschen eine Würde zu geben und dass diese zusammenfinden. Am Kalvarienberg des Wallfahrtsortes erinnerte Stadtpfarrer Hannes Lorenz daran, dass am Kreuz deutlich geworden ist, wie sehr Jesus die Menschen liebte. Am Kreuz, so der Geistliche, entscheide sich auch der Glaube. K - wie Kolping, K - wie Kreuz, beides, so der Bezirkspräses, gehöre zusammen. Über dem Leben von Adolph Kolping stand das Kreuz.

Kolping erkannte aber auch das Kreuz in der Not seiner Zeit, das die Gesellen und Arbeiter zu tragen hatten. Am Kalvarienberg gab Franz Kalz den Kolpingmitgliedern Informationen über die Tradition des Wallfahrtsortes und dem Ort, an dem am 15. August Wallfahrer nach Stadlern kommen.

Bei dieser Gebetswanderung stellte der Kolping-Bezirkspräses immer wieder das Leben von Adolph Kolping in den Mittelpunkt. Er bezeichnete den Gesellenvater als Fels in der Brandung, auf den die Gesellen damals und auf den wir heute noch bauen können. Im Gebet bat er um Mut, als glaubwürdige Jünger von Adolph Kolping Zeugen Jesu Christi in dieser Welt zu sein.

Kolpings Ideen seien heute in allen Erdteilen vertreten; sein Beispiel fand überall Freunde. Im Gebet stand der Blick in die Zukunft und nicht das Klammern an die Vergangenheit. Mitglieder des Kolpingwerkes seien immer gefordert, denn ohne sie gehe das Werk Kolpings nicht weiter.
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