Seit einem halben Jahrhundert

Die "Charlottenthaler Hausmusik" begeisterte bei ihrem Auftritt beim Stadlerner Altennachmittag die Senioren und auch Hausherrn und Ehrenbürger Michael Koller, Bürgermeister Gerald Reiter und Stadtpfarrer Wolfgang Dietz (von links) mit ihrem vielsagenden Liedgut. Bild: gl
Lokales
Stadlern
03.12.2015
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Es war der 50. Altennachmittag, der den Senioren in den Kantinenräumen der Münchener Medizin Mechanik von der Gemeinde und den Vereinen angeboten wurde. Der gesellige Nachmittag geht auf die Initiative der bereits verstorbenen Ehrenbürger Johann Koller und Rudolf Seitz zurück.

Seit seiner Wiedergründung übernimmt der OWV-Zweigverein die Organisation und Betreuung der Gäste. So war es naheliegend, dass dem Ehrenbürger Michael Koller als Hausherr und OWV-Vorsitzender für die Überlassung des Kantinensaales gedankt und er neben Stadtpfarrer Wolfgang Dietz und den Mitwirkenden besonders begrüßt wurde.

Ein Willkommensgruß galt natürlich den Senioren und deren Angehörigen, nachdem die Blaskapelle unter Leitung von Franz Riedl mit adventlichen Chorälen das Programm eröffnet hatte. Bürgermeister Gerald Reiter freute sich, dass trotz winterlichem Wetter so viele Gäste gekommen sind und sich wieder Mitwirkende zur Verfügung stellten. Mit der Feststellung "Das ist euer Nachmittag" wünschte er gute Unterhaltung und frohe Stunden.

Im besinnlichen Teil war es dann der Kinderchor der Pfarrgemeinde, unter Leitung von Gemeindereferentin Antonia Meier und Ursula Göllner, der mit einem ganzen Strauß von Liedern und instrumentalen Klängen einstimmte. Danach war es Pfarrer Wolfgang Dietz, der mit einer besinnlichen Geschichte von der Heimkehr eines Mädchens zu ihren Eltern an Weihnachten zum Nachdenken anregte. Es folgte die Charlottenthaler Hausmusik mit Richard Knott (Harmonika) und Rudolf Fleischmann (Gitarre), die mit getragenen Melodien auf aktuelle Situationen hinwiesen. Insbesondere mit der Schilderung vom "Alten Schmied", der früher bei viel Arbeit reich war und nun ohne Nachfrage, weil es keine Fuhrleute mehr gibt, arm geworden ist.

Die von Helene Kopp vorgetragene Weihnachtsgeschichte über einen Teddybären als Geschenk für ein Kind in Indien passte gut zum besinnlichen Teil. Nach einer Kaffeepause mit entsprechender Bewirtung sorgte eine Ministranten- und Tanzgruppe unter Leitung von Kerstin Werner mit lustigen Sketchen wie "Australische Weihnacht, "Die lustige Weihnacht und CSI Weihnachten", sowie dem Tanz "The Cup Song" für Aufmunterung.

Das verstanden auch die Charlottenthaler Hausmusik sowie Helene Kopp mit weiteren Auftritten. Den Schluss- und Dankesworten von Heribert Kopp und dem von ihm getexteten und gemeinsam gesungenen Lied "Wia Alt'n dank'n" folgten noch Melodien der Blaskapelle. Diese werden üblicherweise als "Rausschmeißer" bezeichnet; in diesem Fall aber werden sie den mit einem Geschenk versehenen Senioren auf dem Heimweg als Erinnerung an einen schönen Nachmittag in den Ohren nachgeklungen haben.
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