Über 800 Euro für Kriegsgräber gesammelt

Lokales
Stadlern
10.12.2014
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Die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit ihren 68 Mitgliedern ist gut in die Dorfgemeinschaft eingebunden. Knapp ein Drittel von ihnen war zur Hauptversammlung gekommen, bei der Vorsitzender Rudolf Paa Bilanz zog.

In seinem Bericht erwähnte Paa unter anderem die Beteiligung beim Vergleichsschießen des Kreisverbandes, beim Aufstellen der Maibäume in Charlottenthal und Stadlern sowie an der Einweihung der Badeweiheranlage, bei den Festlichkeiten zum Frauentag und beim Patenschaftsjubiläum in Schwandorf. Zu den eigenen Veranstaltungen gehörten die Sammlung für die Kriegsgräber, die mit dem stolzen Ergebnis von 806 Euro abgeschlossen wurde. Beim Preisschafkopf wurde an dreizehn Tischen gespielt. Den dabei aktiven Preissammlern und Spendern sowie Sponsoren, den Helferinnen für die Betreuung, aber auch der Gemeinde, der Blaskapelle und dem Löwen-Fanclub für die Überlassung der Räume galt ein besonderer Dank.

Im durchaus positiven und von Hans Hansowitz und Georg Merdan geprüften Finanzbericht von Kassier Hermann Markgraf waren auch die Kosten von rund 1700 Euro für die Renovierung der Salutkanone enthalten. Dazu hatte sich die Gemeinde mit einem Zuschuss von 850 Euro beteiligt, außerdem wird das Transportfahrzeug gestellt. Dafür bedankte sich Vorsitzender Rudolf Paa beim stellvertretenden Bürgermeister Tobias Eckl. Dieser sicherte in seinen Worten auch die weitere Unterstützung durch die Kommune zu.

Im abschließenden Punkt Wünsche und Anträge wurde durch Altbürgermeister Günther Holler und Ehrenmitglied Rudolf Lohwasser besonders das Engagement von Rudolf Paa bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge gewürdigt. Auch die fast bei allen Kameradschaften bestehende Nachwuchssorgen wurden angesprochen, wobei sich alle einig waren, dass es kein Patentrezept für diese Problematik gibt.
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