Wegbegleiter zur Spitzenstellung

Die geehrten Mitarbeiter im Werk Stadlern der Münchener Medizin Mechanik stellten sich mit Geschäftsführer Robert Eibl und Personalreferent Hartmut Cebula und weiteren Führungskräften (von rechts) sowie Mehrheitsgesellschafter Michael Koller sowie den für 50 Jahre geehrten Heribert Wurm und Alfred Holler (vorne von links) zum Erinnerungsbild. Bild: gl
Lokales
Stadlern
28.10.2015
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Die Ehrung von 29 Mitarbeitern für 25-, 40- und 50-jährige Betriebszugehörigkeit im Werk Stadlern der Münchener Medizin Mechanik zeigt die nicht mehr selbstverständliche Firmentreue auf. Unter den Geehrten waren viele der mittlerweile über 800 Auszubildenden, die als Berufsanfänger eingetreten sind.

Darauf wurde bei der Ehrung durch Geschäftsführer Robert Eibl in Anwesenheit von Mehrheitsgesellschafter Michael Koller und den Abteilungsleitern hingewiesen. Robert Eibl, der selbst diesen Weg vor 38 Jahren begann, blickte auf die Entwicklungsphasen in der Medizintechnik zurück. Es bestehe eine Verbindung familiärer Art zu den Produkten und Dienstleistungen wobei der Mensch im Mittelpunkt steht.

Seit 50 Jahren dabei

"Ihr seid die MMM", setzte er hinzu. Auch Betriebsratsvorsitzender Helmut Kiesl unterstrich dass sich MMM und die geehrten Mitarbeiter in den zurückliegenden 50 Jahren gut gehalten haben. Bei den Ehrungen standen zunächst Heribert Wurm und Alfred Holler im Rampenlicht, wobei Geschäftsführer Eibl ihren Wirkungsbereich in den 50 zurückliegenden Jahren durchleuchtete Zusammen mit dem Betriebsratsvorsitzenden übergab er die Ehrenurkunde, eine Medaille und die MMM-Ehrennadel in Gold. Es folgte die Würdigung für 40- und 25-jährige Treue (siehe Auflistung).

Weit mehr als ein "Job"

Mehrheitsgesellschafter Michael Koller stellte in seinem Grußwort seine Freude über die große Zahl der Geehrten heraus. Eine Beschäftigung bei der MMM gehe über die Bezeichnung "Job" hinaus. Es werde zudem immer, ob in der Fertigung, im weltweiten Service, in den Büros und in der Kantine Geschlossenheit gezeigt, die stark macht. Doch die Zukunft werde weiterhin Herausforderungen mit sich bringen, um im Wettbewerb zu bestehen. Das Werk Stadlern habe sich behauptet und damit auch die Infrastruktur bereichert.

Die Jubilare als Wegbegleiter zur Spitzenstellung in der Branche könnten stolz auf ihre Leistungen sein. Michael Koller fügte seiner Gratulation zur Ehrung auch die guten Wünsche für die Zukunft an. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen mit den Partnern der Jubilare, die mit einem Blumenarrangement bedacht wurden. Die Ansiedlung eines Betriebes in der damals überwiegend landwirtschaftlich geprägten Grenzregion, wie es die Inbetriebnahme eines Zweigwerkes der Münchener Medizin Mechanik (MMM) in Stadlern am 1. Oktober 1964 war, wurde als unternehmerisches Wagnis dargestellt. Der in Stadlern geborene Unternehmer Johann Koller wollte den jungen Menschen in der Heimat sein Schicksal ersparen, das er nach der Heimkehr aus dem Krieg ohne Berufsausbildung erleben musste.

Schon 1945 begann er als Altlehrling in einen Münchener Betrieb eine Ausbildung als Mechaniker und bildete sich in Abendkursen weiter. Als Teilhaber gründete er 1954 die MMM und arbeitete sich bis zum Geschäftsführer und Hauptgesellschafter empor. Durch seine Mitgliedschaft in wirtschaftlichen Gremien zeichnet er auch für den Ausbau der Infrastruktur und der Ausbildung von Fachkräften für weitere Betriebe in der Region mitverantwortlich. Als er im Jahre 2013 im Alter von 95 Jahren verstarb umfasste die MMM-Group als Marktführer in der Medizintechnik einen Mitarbeiterstand von über 1 100 Mitarbeiter in vielen Ländern der Welt, davon um die 300 in Stadlern. Hier ist neben einer Fertigung der weltweite Service mit Beschaffung beheimatet.
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