Gemeinderatssitzung mit einstimmigen Beschlüssen
Für Winterdienst kein Angebot

Für die Instandsetzung des Außenbereiches sowie der Türen und Fenster beschloss der Gemeinderat, Angebote einzuholen, während eine Neugestaltung des Vorplatzes diskutiert wurde. Bild: gl
Politik
Stadlern
13.05.2016
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Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses gab es bei einem harmonischen Verlauf durchwegs einstimmige Beschlüsse und Beratungen, wozu noch Informationen kamen. Neben der Vorlage der Jahresrechnung 2015 war auch die Ersatzbeschaffung des 22 Jahre alten Löschfahrzeuges ein Thema.

Ebenso die Instandsetzung des Leichenhauses mit Gestaltung des Vorplatzes. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Gerald Reiter trug Geschäftsleiter Matthias Jeitner von der Verwaltung die Zahlen der Jahresrechnung vor. Der Verwaltungshaushalt schließt dabei mit 835 331 Euro, bei einer Zuweisung von 77 134 Euro an den Vermögenshaushalt ab.

Seit 2010 ohne Schulden


Dieser umfasst 798 606 Euro, wobei ein Sollüberschuss von 112 156 Euro den Rücklagen zugefügt wird. Bei Schuldenfreiheit seit 2010 betragen diese 747 026 Euro. Schließlich wurde die Prüfung durch den Gemeinderat für Dienstag, 24.Mai, um 19 Uhr im Schönseer Rathaus festgelegt.

Solidarische Zustimmung gab es anschließend zur Beteiligung an der Leerstandsoffensive in der LAG Brückenland Bayern Böhmen mit seinen zwölf Kommunen zur Reaktivierung von Wohnungsreserven für anerkannte Flüchtlinge. Auf die Gemeinden können dabei bei eine 70-prozentigen Förderung 596 Euro an Kosten zukommen.

Zur laufenden Ausschreibung für den Winterdienst für insgesamt 23 Kilometer Gemeindestraßen zusammen mit der Gemeinde Weiding, informierte Bürgermeister Reiter, dass bisher kein Angebot eingegangen ist. Offen ist dabei auch ein Standort für den erforderlichen Streusalz-Silo. Es wurden lediglich verschiedene Lösungsmöglichkeiten diskutiert.

Einvernehmlich wurde beschlossen, für die Instandsetzung der Außenansicht sowie Erneuerung der Türen und Fenster beim Leichenhaus Angebote einzuholen. Diskutiert wurde eine Neugestaltung des Vorplatzes mit Kosten von etwa 40 000 Euro sowie der Errichtung eines Gedenksteines für die in den Gräbern ruhenden ehemaligen Bewohner aus dem Bereich jenseits der Grenze. Dies soll in eine geförderte Maßnahme eingebunden werden.

220 000 Euro eingestellt


Diskussionsgegenstand war dann die Vorlaufzeit zur Ersatzbeschaffung des 22 Jahre alten Löschfahrzeuges im Jahre 2018, nachdem 2019 ein Jubiläum der Wehr ansteht. Es soll dabei wegen der Führerscheinproblematik zusammen mit der Feuerwehrführung die Anschaffung eines kleineren, bestens ausgestatteten Löschfahrzeugen und eines zusätzlichen Busses für die Einsatzkräfte überprüft werden. Dafür stünden zwei Stellplätze im Gerätehaus zu Verfügung. Vorsorglich ist beabsichtigt, etwa 220 000 Euro in den Haushalt einzustellen.

Bereits erfolgt war die aufgrund einer aktuellen Leistungsprüfung der Feuerwehr erforderliche Anschaffung von elf Paar Stiefeln sowie eines Notfallkoffers und von Gurten im Gesamtwert von 2 250 Euro. Wegen einer ausgefallenen Gemeinderatssitzung erfolgte die Nachgenehmigung einstimmig. Unter dem Punkt Informationen verwies Bürgermeister Reiter auf eine Fahrt zusammen mit der Partnerstadt Pobezovice (Ronsperg) nach Karlsbad, wo die Gemeinde aus Termingründen passen musste.

Er verwies zugleich auf die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Oldtimerfahrt unter dem Motto "Auf Pascherwegen" mit Treffpunkt um 9 Uhr und Abfahrt um 12 Uhr in Rybnik (Waier). Die Einreise erfolgt über den ehemaligen Grenzübergang in Schwarzach und die Ausreise über Friedrichshäng nach Plöß als Ziel. Der Bürgermeister erwähnte auch die am Montag, 23. Mai, um 10 Uhr stattfindende Eröffnung von "Klöppeln im Schönseer Land" in Schönsee mit bis zum 29. Mai geöffneten Ausstellungen (Auskünfte in der Tourist-Information).

Seilziehwettbewerb


Beim Kirchenjubiläum in Dietersdorf am 26. Juni werden die Stadlerner Vereine eine Mannschaft für einen Seilziehwettbewerb stellen. Eine Zuhörerin erkundigte sich noch den Möglichkeiten hinsichtlich des Internet-Anschluss im Rahmen des Vertrages der Gemeinde zur Breitbanderschließung. Eine Anmeldung kann über die Telefonanbieter erfolgen, erhielt sie als Auskunft. Die Sitzung wurde mit internen Beratungspunkten fortgesetzt.
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