Tribut an das Budget
Gemeinderat Stadlern beschließt Anhebung der hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer

Politik
Stadlern
18.12.2015
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Teurer als erwartet ist der Anteil, den die Gemeinde Stadlern für die Kinderkrippe berappen muss. Aber auch Waldwege und Hecken fordern ihren Tribut. Das wirkt sich auf den Geldbeutel der Bürger aus.

k leitete Bürgermeister Gerald Reiter die Gemeinderatssitzung im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses ein. Geschäftsleiter Matthias Jeitner und Kämmerer Josef Meier von der Verwaltung waren mit von der Partie als insgesamt zehn Beratungspunkte in Angriff genommen wurden.

Zunächst ging es um den bereits in der zurückliegenden Sitzung beratenen Beitritt zum Zweckverband für Klärschlammtrocknung und -entsorgung. Die Gemeinde ist daran mit einer Einlage von 3000 Euro beteiligt, die Zustimmung dazu erfolgte einstimmig. Ebenfalls einstimmig passierte der Bauantrag von Hans-Jürgen Wilfert das Gremium. Er plant die Errichtung eines Gebäudes in Holzbauweise zur Hackschnitzel-Lagerung. Nachdem Kämmerer Josef Meier erläutert hatte, wie der Hebesatz für die Grund- und Gewerbesteuer auf Landesebene mit Steuerkraft, Kreisumlage und Schlüsselzuweisungen zusammenwirkt, wurden die seit 1988 bestehenden einheitlichen Hebesätze angepasst. Bislang galten 300 Prozentpunkte sowohl für Grundsteuer A und B sowie Gewerbesteuer. Einstimmig erfolgte nun das Votum für eine Anhebung auf 320 Prozentpunkte ab dem kommenden Jahr.

Kinderkrippe teurer


Danach ging es um die Erhöhung des Gemeindeanteils bei der Finanzierung der Kinderkrippe in Schönsee. 5000 Euro mehr soll der Beitrag ausmachen, bisher war man von 10 000 Euro ausgegangen. Die veranschlagten Baukosten sind von 470 000 Euro auf 535 000 Euro gestiegen, damit wächst auch die Summe, mit der sich die einzelnen Kommunen beteiligen müssen. Der Gemeinderat stimmte zu.

Wie in den Vorjahren beteiligt sich die Gemeinde zu 50 Prozent an den Kosten bei Instandsetzungsarbeiten von Waldwegen. Vieles erledigt die Jagdgenossenschaft in Eigenleistung, 1137 Euro steuert heuer die Gemeinde bei. Als Standort für eine zweite Begrüßungstafel schlug Bürgermeister Gerald Reiter einen Platz an der Staatsstraße 2159 in Richtung Dietersdorf-Schönsee vor, und zwar beim Gewerbegebiet in Richtung Schwarzach. Das wurde dann auch beschlossen. Am Ortseingang aus Richtung Weiding ist eine Hinweistafel auf den Badeweiher geplant. Der Antrag von Josef Straßer auf eine Straßenlampe in der Straße am Schwalbenhof wurde zurückgestellt, bis dort ein dauerhafter Wohnsitz etabliert ist.

Für die bestehende, überbreite Hecke am Friedhof wurden zwei Angebote für eine Pflege eingeholt: Beide Anbieter verlangen 2500 Euro. Die Alternative mit Entfernung und Neubepflanzung soll 2462 Euro kosten. Darüber soll nun zu einem späteren Zeitpunkt beraten werden.

Ausstellung verschoben


Für die Durchforstung eines gemeindeeigenen Waldgrundstückes von etwa 9000 Quadratmetern können sich Interessenten melden. Bürgermeister Reiter verwies auch noch auf die verschobene Ausstellung des Heimatkreises. Hans Vogl und Peter Lampl wollten Bilder vom Reichenstein, von Vereinen und Festen präsentieren. Sie wurde auf Samstag/Sonntag, 9./10. Januar, verlegt. Die Ausstellung in der ehemaligen Schule ist an beiden Tagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
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