BKV-Kreisverband zieht Bilanz seiner Arbeit
Sprachrohr für die Soldaten

Michael Nagy, stellvertretender BKV-Bezirksvorsitzender
Vermischtes
Stadlern
21.03.2016
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Über 1000 Mitglieder zählt der Kreisverband der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV). Bei der Jahresversammlung appellierte Vorsitzender Josef Hauer, die Werbetrommel für weitere Mitstreiter zu rühren.

Die östlichste Gemeinde im Kreisverband war Schauplatz der Hauptversammlung. Vorsitzender Josef Hauer freute sich, dass aus jeder Ortskameradschaft Teilnehmer nach Stadlern gekommen waren. Zum 1. Januar dieses Jahres zählte der Kreisverband 1073 Mitglieder.

Im Rückblick berichtete Hauer, dass er und Stellvertreter Erwin Biersl Jahresversammlungen der Ortsverbände besuchten und dort aktuell aus dem Bezirks- und Landesverband informierten. Bei vier Appellen in der Oberviechtacher Kaserne waren Mitglieder anwesend. Auch die Teilnahme an der Landesfriedenswallfahrt nach Markt Leugast ließ der Kreisvorsitzende Revue passieren. Im vergangenen Jahr wurde kein Kreisschießen abgehalten, ein Termin für das laufende Jahre sei noch offen.

Josef Hauer dankte allen Mitgliedern in den Kameradschaften für die geleistete Arbeit und wertete die Teilnahme an den überregionalen Veranstaltungen als positiv für den Kreisverband. Genesungswünsche vom Vorsitzenden und der Versammlung gab es für Martin Pamler von der Kameradschaft Högling.

Bürgermeister Gerald Reiter stellte die Gemeinde Stadlern vor. Er unterstrich dabei das aktive Vereinsleben, zu dem auch die örtliche Krieger- und Soldatenkameradschaft beitrage. Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl überbrachte die Grüße von Oberstleutnant Mario Brux, Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122. Diesem sei die Arbeit der Ortsverbände und des Kreisverbandes bewusst. Die Kameradschaften seien in der Bevölkerung ein Sprachrohr der aktiven Soldaten.

Stellvertretender BKV-Bezirksvorsitzender Michael Nagy sah die Kriegervereine auch heute noch als zeitgemäß an. Diese erinnerten an die Sinnlosigkeit von Kriegen und hätten noch Zeitzeugen in ihren Reihen die dies bestätigen und weitergeben können. Nur eine Gesellschaft, die willens sei für ihre Werte und Ideale einzustehen, könne Feinde der freiheitlich demokratischen Grundordnung fernhalten. Für die Kameraden- und Soldatenvereinigung sei der Einsatz für Frieden, das Gedenken an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege sowie an gefallene Bundeswehrangehörige in den Auslandseinsätzen das höchste Gebot.

Aus den Reihen der Ortsverbände gab es Informationen aus deren Vereinsarbeit. Diskutiert wurde die Teilnahme von aktiven Soldaten bei den Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in den einzelnen Orten. Kreisvorsitzender Hauer übergab an die Anwesenden Unterlagen und Broschüren zur organisatorischen Unterstützung in der Vereinsarbeit. Er appellierte dazu, Veränderungen an der Spitze der Ortsverbände wegen laufender Aktualisierung der Daten an ihn weiterzuleiten.

Der Vorsitzende hob in einem Ausblick die 60. Landesfriedenswallfahrt am 5. Juni nach Altötting hervor. Wegen der Vorbereitungen seien die Teilnehmer aus den einzelnen Vereinen bei ihm zu melden. Ferner wird der Kreisverband bei der Verabschiedung von Kommandeur Mario Brux am 14. April in der Grenzlandkaserne vertreten sein. Hauer appellierte abschließend für Aktivitäten in den Kameradschaften, um das Interesse der Bevölkerung an den Krieger- und Soldatenvereinen zu wecken.

Auch heute noch haben die Kriegervereine eine wichtige Bedeutung in der Gesellschaft.Michael Nagy, stellvertretender BKV-Bezirksvorsitzender
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