Drei Einbrüche in einer Nacht
Werkzeug und 50 Cent erbeutet

Vermischtes
Stadlern
12.05.2016
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Es gab drei Tatorte, aber nicht immer fette Beute. Innerhalb von 24 Stunden haben in Stadlern Diebe eine Werkstatt und einen Schuppen heimgesucht und ein Auto aufgebrochen.

Als "besonders schwere Diebstähle", so der Fachjargon, verbucht die Oberviechtacher Polizei die drei Ein- und Aufbrüche, die vermutlich in einem Zusammenhang stehen. Passiert sind sie alle im Zeitraum von Dienstag, 16 Uhr, bis Mittwoch, 8 Uhr.

In der Weidinger Straße hinterließen die bislang unbekannten Täter einen Opel Corsa mit einer eingeschlagenen hinteren Seitenscheibe. Laut Polizeibericht erstreckt sich der Tatzeitraum in diesem Fall auf Dienstag, 20 Uhr, bis Mittwoch, 6.10 Uhr. Der Täter durchwühlte das Handschuhfach und entwendete den Geldbeutel mit Bankkarte, Personalausweis, Führerschein, Krankenversicherungskarte, ADAC-Mitgliedskarte und weiteren Dokumenten wie Bibliotheksausweis. Es waren zwar nur 50 Cent im Geldbeutel, den Schaden schätzen die Beamten allerdings auf 100 Euro.

Hobel und Säge geklaut


Mehr Beute machten die Täter bei einer weiteren Tat in Stadlern. Tatort war in der Zeit von Dienstag, 16 Uhr, bis Mittwoch, 8 Uhr, die Werkstatt einer Zimmerei in der Hauptstraße. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter dazu eine verschlossene Holztüre mit einem mitgebrachten Werkzeug aufhebelten. Aus der Werkstatt wurden mehrere Elektrogeräte entwendet. Geöffnet wurde außerdem ein Holzschrank, der mit einem Metallhebel verschlossen war. Auch an der Schublade einer hölzernen Werkbank machten sich die Täter zu schaffen.

Bei den entwendeten Maschinen handelt es sich um einen Balkenhobel (300 Millimeter, Holz-Her, grau), einen weiteren Balkenhobel (170 Millimeter, Makita, blau), eine graue Schlitzsäge SSK und eine Handkreissäge (130 Millimeter Schnitttiefe, Makita, blau). Die Polizei schätzt den Diebstahlschaden auf 6300 Euro, dazu kommen 200 Euro Sachschaden.

Der dritte - in diesem Fall versuchte - schwere Diebstahl aus einem Gartenschuppen wurde am Mittwoch um 7.15 Uhr in der Stadlerner Hauptstraße entdeckt. Die bislang unbekannten Täter lösten Muttern an einem Vorhängeschloss und verschafften sich so Zugang. Allerdings waren hier die Werkzeuge zusätzlich mit einer Kette und einem Vorhängeschloss gesichert. Die Polizei geht davon aus, dass nur deshalb nichts mitgenommen wurde, weil der Dieb die erforderlichen Werkzeuge nicht parat hatte, um diese Sicherung zu knacken. Im Schuppen waren Rasenmäher, eine Wippkreissäge und weitere Werkzeuge gelagert. Der Besitzer kam mit einem Sachschaden in Höhe von 50 Euro davon.

Grenznähe zählt


"Alle Diebstahlsstraftaten dürften im Zusammenhang stehen und von den gleichen Tätern verübt worden sein", folgert die Polizei. "Die Grenznähe dürfte dabei auch eine Rolle spielen", schätzt ein Sprecher der Oberviechtacher Inspektion, wo man nicht zum ersten Mal mit Einbrüchen in Stadlern konfrontiert ist. Entscheidend sind für die Aufklärung laut Polizei nun vor allem sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. "Die ist dort bereits sensibilisiert", so ein Polizeibeamter.
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