Geburtsjahrgänge 1939 bis '44 halten Rückschau - Gottesdienst mit BGR Reitinger
Schulzeit schweißt zusammen

Die Teilnehmer am Klassentreffen der Geburtsjahrgänge 1939 bis 1944 in Charlottenthal, die vereinzelt von ihren Partnern begleitet wurden, mit BGR Michael Reitinger (links). Bild: mhö
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Stadlern
14.06.2016
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Tradition ist für sie kein leeres Wort: Zum neunten Mal trafen sich ehemalige Schülerinnen und Schüler der Schwarzacher Schule zum Klassentreffen. Regelmäßig alle drei Jahre laden Karl Nagelschmidt (Strahlfeld), Rudi Paa und Karl Weidner (Schwarzach) sowie Lore Süß (Schönsee) nach Charlottenthal ein.

Bei Richard Knott, der ebenfalls beim Treffen der Geburtsjahrgänge 1937 bis 1944 dabei ist, gab es am Wochenende ein freudiges Wiedersehen. In der Kapelle feierte BGR Michael Reitinger, der sich selbst innerhalb dieser Jahrgänge wiederfindet, einen Gottesdienst für die verstorbenen Mitschüler. Er rief dabei Erinnerungen der Teilnehmer wach, als er von ihrer Schulzeit und an den familiären Geist, der damals dort herrschte, sprach. Das Flüchtlingsschicksal und viele gemeinsame Erlebnisse hätten bestimmt alle zusammengeschweißt. Auch in seiner Predigt streifte der Priester die vergangenen Jahrzehnte, in denen sich vieles verändert habe. Eltern gaben Stütze und Halt fürs Leben, die heutige gute Zeit sei für viele auch verführerisch, und der technische Fortschritt wecke Hoffnung, was alles möglich sei. Wenn auch für viele der Glaube fremd geworden sei, dürfe man als Christen davor nicht kapitulieren.

Im Gasthaus Knott begrüßte Karl Nagelschmidt die Teilnehmer, die wieder aus verschiedensten Regierungsbezirken angereist waren. "Woißt nu?" sowie das Interesse am Gesundheitszustand waren an diesem Abend wohl die meist gestellten Fragen unter den inzwischen in die Jahre gekommenen Schulkameraden, die seit dem letzten Treffen im Jahr 2013 von sechs Mitschülern Abschied nehmen mussten.

Am Sonntagvormittag wurde dann ein Weißwurstfrühstück aufgetischt und langsam ging man wieder mit einer festen Umarmung auseinander. "Ma woiß niad, wos in die nächstn drei Joahr is", sagten und dachten wohl dabei alle, die dabei waren und sich auf das Treffen 2019 schon jetzt wieder freuen.
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