Jagdgenossenschaft Stadlern zieht Jahresbilanz
Jagdpacht bleibt für Schäden in der Kasse

Vermischtes
Stadlern
12.03.2016
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Keiner der Grundbesitzer aus dem Bereich der Jagdgenossenschaft Stadlern hat seinen Anteil an der Jagdpacht beansprucht. Allerdings musste zum ersten Mal ein Wildschaden mit dem Geld aus der Kasse reguliert werden.

Jagdvorsteher Hans Wild begrüßte besonders die Pächter Klothilde und Michael Koller zur Jahreshauptversammlung in der Sportgaststätte. Der Jagdvorsteher erwähnte den Besuch der Gehörnschau des Jagdverbandes. Es wurden etwa 150 Meter Wege mit Auffüllmaterial und Schotter instandgesetzt. Wild hob die gute Zusammenarbeit hervor und dankte allen Beteiligten, besonders aber der Gemeinde, die wieder die Hälfte der Materialkosten übernommen hat.

Zum ersten Mal musste ein Wildschaden in Höhe von 489 Euro aus der Kasse entschädigt werden. Dem Finanzbericht von Kassier Georg Rötzer konnte entnommen werden, dass keiner der Grundbesitzer den ihm zustehenden Betrag für die Jagdpacht abgehoben hat. Somit sei ein erforderliches Polster für eventuelle Wildschäden vorhanden, die in früheren Jahren intern mit den Jagdpächtern geregelt wurden. Für die Jägerschaft berichtete Alfred Baier von einem tragbaren Ergebnis des Verbissgutachtens. Der Abschluss-Plan wird deshalb beibehalten, was die Mitglieder auch einstimmig billigten.

Mit dem Schwarzwild sei man, so der Jäger, dank der guten Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern zurechtgekommen, der Abschuss beim Rotwild konnte auf fünf gesteigert werden. Einig waren sich die Jagdgenossen, dass die Einnahmen aus der Pacht in der Kasse bleiben sollen. Die bisherige Jagd-Fläche von 576 Hektar wurde in der amtlichen Digitalisierung auf 711 Hektar angehoben, dieser Differenz soll nun nachgegangen werden. Mitpächter Michael Koller registrierte trotz zunehmender Bürokratie eine gute Zusammenarbeit. Wildschäden wurden bisher intern geregelt, Grundstückspächter von außerhalb hätten aber offensichtlich andere Erwartungen. Er bat die Landwirte bei der zunehmend auch nächtlichen Arbeit auf den Feldern die Interessen der Jäger zu berücksichtigen.
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