"Waldlerhaus" kommt gut an - Wasser abkochen
Blickfang und Keime

Beim "Tag des offenen Denkmals" war in Stadlern das "Waldlerhaus" von Michaela Gottmeier (rechts mit Tochter Magdalena) in Anwesenheit von Architekt Christian Schönberger zu besichtigen. Bild: mmj
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Stadlern
30.09.2016
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Auf das sanierte "Waldlerhaus" ist Bürgermeister Gerald Reiter besonders stolz. Dass man mit diesem Kleinod beim "Tag des offenen Denkmals" glänzen konnte, darüber freute er sich auch bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Bürgermeister Gerald Reiter eröffnete die Sitzung mit einer Gedenkminute für den vor kurzem verstorbenen Schwarzacher Bürgermeister Alois Böhm. Im Rückblick auf den "Tag des offenen Denkmal" sah Reiter es als ideale Ergänzung, dass man einen Blick ins "Waldlerhaus" und in die Räume des Museums werfen konnte, das der heimatkundliche Arbeitskreis betreut. Der Termin habe das Interesse vieler Besucher geweckt.

Arbeit und Liebe investiert


Der Bürgermeister würdigte das Engagement von Michaela Gottmeier, das Gebäude zu renovieren und mit seinem Schindeldach zu einem Blickfang an der Weidinger Straße werden zu lassen. Dass dabei viel Liebe und Arbeit investiert wurde, verstehe sich von selbst. Auch der heimatkundliche Arbeitskreis beweise mit seiner Aktivität einen Bezug zur Heimat. Die engagierten Mitarbeiter hätten dabei viel Zeit und Geld aufgewandt. Immer mehr erkenne die Bevölkerung die Bedeutung dieser Einrichtung an und stelle der Ausstellung gerne Gegenstände (auf Leihbasis) zur Verfügung. Einen Dank gab es von Gerald Reiter ebenso für die Jugendlichen der Gemeinde, die ihre Räume öffneten und für die Museumsbesucher Kaffee und Kuchen im Angebot hatten.

Einstimmig votierte der Gemeinderat für die Erneuerung von zwei Ober- und zwei Unterflurhydranten in Spindelmühle (Anwesen Tepasse, Wiezorreck und Zach). Bauhof, aber auch die Feuerwehr hatten den Austausch dieser Wasserzapfstellen als sinnvoll erachtet.

Trinkwasser belastet


Eine wichtige Information hatte der Bürgermeister noch im Gepäck: Im Trinkwasser wurden in geringem Umfang Keime festgestellt, ein Abkochen für fünf Minuten sei deshalb erforderlich. Eine konkrete Ursache der Verunreinigung ist augenscheinlich nicht erkennbar. Vermutet wird, dass es sich um eine Folge des Starkregens nach der längeren Trockenperiode handelt.

Außerdem informierte Reiter über ein europaweit zusammenhängendes ökologisches Netz aus Fauna-Flora-Habitat, das der Freistaat Bayern eingerichtet hat. details dazu soll eine Auftakt-Veranstaltung am Freitag, 14. Oktober, um 13.30 Uhr im Jugendheim Tiefenbach liefern .

Diskussionen gibt es derzeit, so der Bürgermeister, wegen der Schülerbeförderung mit dem RBO-Bus nach Schönsee. Der Fahrplan der öffentlichen Buslinie sieht nämlich nur eine Haltestelle Nähe Rathaus vor, weshalb der Bus nicht bis zur Schule fährt. Und noch eine Mitteilung hatte Reiter auf Lager: Die Gemeinde erwägt, marode Wege in Richtung Reichenberg und Kalvarienberg/Sandgrube bei passender Gelegenheit mit geringem Aufwand zu sanieren.
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