Zum erinnern und mahnen

Bürgermeister Gerald Reiter und Leutnant Christian Paech gedachten am Kriegerdenkmal in Stadlern der Kriegstoten. Bild: mmj
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Stadlern
16.11.2016
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"Nicht erst an Gräbern an Versöhnung denken! Ihr müsst sie leben ehe es zu spät, all euer Tun auf Friedenshoffnung lenken, die euch der Friedensgott ins Herz gesät!" Mahnende Worte von Pfarrer Wolfgang Dietz am Kriegerdenkmal in Stadlern beim Volkstrauertag.

Vereinsabordnungen und die Bevölkerung hatten sich nach dem Gottesdienst an der Gedenkstätte bei der Wallfahrtskirche versammelt. Für Bürgermeister Gerald Reiter sei dieser Tag Anlass zum Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Bürgerkriege in der heutigen Zeit. Die gefallenen Soldaten und die zivilen Opfer dürfen nicht vergessen werden. Frieden und Freiheit sollte für jeden Menschen in der Welt gelten. Wiederkehrende Gedenktage wie der Volkstrauertag sollen erinnern und mahnen. Für uns in Deutschland, wohl in einem der sichersten Ländern der Erde, sei es oft unvorstellbar, war in der Welt passiere. Möge dieser Wahnsinn ein Ende haben. Der Bürgermeister wünschte den Soldaten des Panzergrenadierbataillons 122 bei der Erfüllung ihrer Aufträge alles Gute und keine nachhaltigen Schicksale.

Die Soldaten kämpften für das Volk und die Freiheit, so Leutnant Christian Paech in seiner Ansprache. Die Gefallenen dürfen nie in Vergessenheit geraten. Der Volkstrauertag sei keine Erfindung der Neuzeit, bereits im Jahr 1922 gab es die erste Gedenkstunde. Der Leutnant erinnerte auch an die unzähligen Einsätze der Bundeswehr zu aller Sicherheit in vergangener und heutigen Zeit . Bürgermeister Gerald Reiter und Leutnant Christian Paech legten am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Das Lied vom guten Kameraden und das Deutschlandlied, gespielt von der Blaskapelle Stadlern, bildeten den Abschluss der Feierlichkeiten.
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