Zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Böhmerwaldhaus in Stadlern seine Türen
Ein Original der Baugeschichte

Das "Waldlerhaus" in Stadlern ist am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen. Bild: hfz
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Stadlern
08.09.2016
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Schönseer Land. Welches Potenzial in alter Bausubstanz steckt, eröffnet sich Interessenten beim Tag des offenen Denkmals in Stadlern. Dort ist am Sonntag, 11. September, eines der letzten originalen Böhmerwaldhäuser zu besichtigen.

Von 14 bis 17 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, dieses bauliche Kleinod zu besichtigen, das es ohne bauliche Veränderungen in den vergangenen 70 Jahren in die heutige Zeit geschafft hat. Bauherrin Michaela Gottmeier und Architekt Christian Schönberger werden am Nachmittag Kleingruppen durch das Anwesen führen.

Die Maßnahme "Waldlerhaus" in Stadlern wurde über einen längeren Zeitraum geplant, untersucht, mit Kosten hinterlegt und in enger Abstimmung mit Gebietsreferent Raimund Karl vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und Dr. Peter Schabe von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konzeptionell entwickelt und abgestimmt. Die behutsame Sanierung und Instandsetzung dauerte vom ersten Ausräumen bis zur Fertigstellung über drei Jahre.

Das Gebäude in Stadlern liegt direkt an der Weidinger Straße zwischen Kirche und Badeweiher (Parkmöglichkeit), und fällt schon von Weitem als scharschindelgedecktes Halbwalmhaus auf. Die Sanierung und Instandsetzung zeigt, was sich aus alter, leerstehender Bausubstanz machen lässt und wie gut Denkmalschutz funktioniert. Für Kinder gibt es Malblätter und Bastelbögen vom Haus und passend zum "Waldlerhaus" gibt es auch Kleinigkeiten fürs leibliche Wohl. Begleitet werden die "Offenen Türen" von einer Ausstellung des heimatkundlichen Kreises im ehemaligen Polizeigebäude mit einer Ausstellung in den Archivräumen.
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