Campingplatz wichtiges Thema

Bürgermeister Harald Bemmerl (Mitte) sowie die Fraktionssprecher Bernd Hasselfeldt (links) und Konrad Zitzler (rechts) zogen bei der Jahresabschlusssitzung im Gemeinderat eine positive Bilanz. Bild: rid
Lokales
Steinberg am See
12.12.2014
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Die Bilanz fällt positiv aus. Es hat sich Einiges getan in der Gemeinde am See. Stillstand wird es nicht geben. Darüber sind sich die Verantwortlichen mit Blick auf 2015 einig.

"Vorweihnachtlicher Friede" herrschte bei der Jahresabschlusssitzung des Steinberger Gemeinderates. Bürgermeister Harald Bemmerl war sich mit den beiden Fraktionssprechern n Bernd Hasselfeldt (CSU) und Konrad Zitzler (SPD) einig über die positive Entwicklung der Wohn- und Tourismusgemeinde in diesem Jahr.

Er könne die "Nicklichkeiten" der Bürgerinitiative für Natur und Erholung mittlerweile besser wegstecken, versicherte Bürgermeister Harald Bemmerl, "weil ich die Mehrheit der Bevölkerung auf meiner Seite weiß". Er kündigte in Kürze eine nichtöffentliche Gemeinderatssitzung zur Erschließung des Baugebiets "Am Retzerschübl" an. Mit dem potenziellen Investor für den Campingplatz führe er derzeit "intensive Gespräche", so der Bürgermeister. Der Radweg nach Heselbach soll 2015 ausgebaut werden.

CSU-Fraktionssprecher Bernd Hasselfeldt möchte "ein unabhängiges Gutachten auf dem Tisch haben", bevor er zum Ausbau des "Retzerschübls" Entscheidungen treffen könne. Er forderte den Rückbau der privaten Badeanlagen am See und betonte: "Hier muss die Gemeinde Zeichen setzen". Beim Kindergarten und bei der Schule sieht Bernd Hasselfeldt baulichen Handlungsbedarf. Die 1890 Einwohner zählende Gemeinde wachse weiter und müsse weitere Baugebiete ausweisen. "Auch DSL wird uns 2015 beschäftigen", ist der CSU-Sprecher überzeugt.

SPD-Sprecher Konrad Zitzler stellte bei der Betreuung der Asylbewerber "eine hohe Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung " fest und betonte: "Das läuft gut". Die Änderungen der Flächennutzungspläne hätten für "Turbulenzen im Dorf" gesorgt. Konrad Zitzler forderte die Freien Wähler zum Umdenken bei der See-Erschließung auf. Bei der Dorferneuerung, beim Campingplatz , beim Baugebiet "Am Retzerschübl" und beim DSL-Ausbau müsse die Gemeinde im kommenden Jahr weiter am Ball bleiben.

Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in der Verwaltungsgemeinschaft. Nach 36 Jahren verabschiedete sich Amtsleiter Josef Hottner von den Gemeinderäten und versicherte: "Ich habe immer versucht, beide Gemeinden gleich zu behandeln".
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