Den See erlebbarer machen

Christian Weiß, Elke Mandl-Kimmer, Harald Bemmerl, Petra Trux und Harald Trummet (von links) stellten das Konzept zum Ausbau des Seerundweges vor. Bild: rid
Lokales
Steinberg am See
05.02.2015
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Wer um den Steinberger See radelt oder wandert, muss derzeit noch einige Schleifen abseits des Ufers in Kauf nehmen. Dies will die Gemeinde in diesem Jahr ändern. Die Umwege werden durch Bypässe ersetzt.

Dies geschieht mit finanzieller Unterstützung durch das Amt für ländliche Entwicklung und unter fachlicher Betreuung durch "Landimpuls", der Gesellschaft für regionale Entwicklung. Am Montag stellten Bürgermeister Harald Bemmerl und Petra Lux vom Amt für ländliche Entwicklung das Konzept vor. Mit dabei war auch Christian Weiß vom Maschinenring, den die Gemeinde mit den Arbeiten beauftragte.

Nadelöhr beseitigen

Zwei Hürden sind zu überwinden. Einmal an der Wohnbebauung und dann von der Siedlung hinab zum "Movin' Ground". In einem Bogen soll der Weg an den Häusern vorbei zur bestehenden Trasse und dann weiter in Richtung Damm führen. An dieser Stelle ist auch eine Aussichtsplattform mit Blick auf den See geplant. Beseitigen will die Gemeinde ferner ein Nadelöhr im Bereich der Liegewiese am Ostufer. Hier verengt sich der Seerundweg auf einen schmalen Pfad. Auf einer Länge von 465 Metern soll ein 1,50 Meter breiter befestigter Fußweg entstehen, der oberhalb des Badestrandes und der Liegewiese verläuft. 15 Laubbäume sollen Schatten spenden und das Gelände aufwerten, wie Petra Trux vom Amt für ländliche Entwicklung erläuterte. Ihr Ziel: "Wir wollen den See für den Spaziergänger erlebbarer machen". Weitere Maßnahmen am Seeufer sind eher landschaftspflegerischer Art. Im Südwesten des Seeufers wollen Gemeinde und Amt für ländliche Entwicklung durch umfassende Auslichtungs- und Entbuschungsmaßnahmen wieder geordnete Verhältnisse herstellen, das Wachstum wertvoller Einzelbäume fördern, neue Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten schaffen und einen besseren Blick zum See ermöglichen. Langfristig will die Kommune einen Landschaftspflegeplan erstellen, kündigte Bürgermeister Harald Bemmerl an. Petra Trux ist Kraft ihres Amtes auch Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft "Dorferneuerung Steinberg am See". Sie stellte die Kosten für die Maßnahmen dar, von denen die Gemeinde gut 40 Prozent selbst tragen muss.

Den Großteil übernimmt das Amt für ländliche Entwicklung. Neubau eines 465 Meter langen Fußweges: 26 000 Euro; Baumpflanzung am Badestrand: 7500 Euro. Errichtung eines 150 Meter langen Fußweges: 29 000 Euro. Oberbauverstärkung der bestehenden Trasse auf einer Länge von 870 Meter: 33 000 Euro.
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