Frauenlose Zeit überwunden

Die Ehrengäste stellvertretender Landrat Jakob Scharf (Dritter von links) , CSU-Ortsvorsitzender Bernd Hasselfeldt (Zweiter von rechts) sowie die stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Christina Pröls (rechts) gratulierten dem neu gewählten FU-Vorstand mit Vorsitzender Sandra Scharf (Vierte von links) an der Spitze. Bild: sja
Lokales
Steinberg am See
11.02.2015
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Sandra Scharf bleibt Vorsitzende der Steinberger Frauen-Union. Sie zog eine positive Bilanz - auch wenn bei der Kommunalwahl ein Ziele verfehlt wurde.

Sandra Scharf wurde als Ortsvorsitzende der Frauen-Union (FU) bei der Generalversammlung im DJK-Sportheim einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Sie erinnerte an die kürzlich verstorbene Gründungsvorsitzende Margarete Drexler und ihre großen Verdienste um den Aufbau der FU sowie ihren politischen Einsatz. Besonders hob sie Drexlers Kampf um WAA-Ausgleichsmittel für die Schulsanierung hervor.

"Retzerschübl" kommt

Die stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Christina Pröls (Schwandorf) gratulierte zu einem "sehr aktiven Ortsverband" und ermunterte die Frauen zu noch mehr Engagement. CSU-Ortsvorsitzender Bernd Hasselfeldt gab zu, "dass wir in Steinberg im Kommunalwahlkampf nicht alle Ziele erreicht haben". Das Bürgermeisteramt ging an die SPD. Der Gemeinderat werde an der vieldiskutierten Bebauung "Retzerschübl" festhalten, wenn "durch Gutachten jegliche Gefährdung der jetzigen Wohnbebauung ausgeschlossen ist". Unabhängig davon mahnte der Fraktionsvorsitzende die Erschließung eines weiteren Wohngebietes "zu ortsüblichen Preisen" an, denn derzeit verfüge die Gemeinde über kein Bauland mehr. In den vergangenen 30 Jahren seien sechs Baugebiete ausgewiesen worden. "Äußerst gelungen" nannte er den mit Rathausplatz und Seerundweg bevorstehenden Abschluss der Dorferneuerung.

Zusammenhalt wichtig

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf sprach von einer "sachlichen und konstruktiven Arbeit aller Parteien im Kreistag." Der neue Landrat Thomas Ebeling komme bei der Bevölkerung im Landkreis sehr gut an. Die Zusammenarbeit von CSU/FW/ÖDP bewähre sich. Lobend hob er "den Zusammenhalt von CSU, FU und JU in Steinberg" hervor, denn wohin Uneinigkeit und Streit führen könnten, habe man bei der SPD in Burglengenfeld und der CSU in Regensburg gesehen. FU-Vorsitzende Sandra Scharf erinnerte an Veranstaltungen wie das Starkbierfest sowie die Fahrten nach Leuchtenberg oder in den Landtag. Die harte Arbeit der FU habe ermöglicht, dass mit Cornelia Heyne nach "einem frauenlosen Gemeinderat von 2008 bis 2014" wieder eine FU-Frau den Sprung ins Gremium geschafft hatte.
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