Heimatkundlicher Arbeitskreis präsentiert sie - Suche nach Zeitzeugnissen geht weiter
Alte Fotos als geschichtliche Dokumente

Unter den rund 200 gezeigten Bildern befand sich auch ein genau 80 Jahre altes Klassenfoto. Noch einige wenige der damaligen Schüler(innen) sind am Leben. Bild: sja
Lokales
Steinberg am See
24.01.2015
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Beim siebten Nostalgieabend des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK) mit dem Thema "Schdambercher Leit" im Vorführraum des Museums standen die verstorbenen Steinberger von 1880 bis 2015 im Mittelpunkt der Bildpräsentation. HAK-Vorsitzender und Ortsheimatpfleger Jakob Scharf dankte allen, die in den letzten Jahren Bilder aus Steinberg am See, Oder, Holzheim und Haid zur Verfügung gestellt hatten, wobei er überzeugt ist, dass es immer noch "dem HAK unbekannte und zu Hause lagernde Fotos gibt". Die ältesten bisher gesammelten Zeitzeugnisse stammten noch aus dem 19. Jahrhundert. So bekamen die Anwesenden einen Einblick in die Arbeitswelt und den Lebenskreislauf der letzten 100 Jahre. Der Bogen reichte von Schul-, Hochzeits- und Kommunionfotos über Bilder aus dem Steinbruch und den Anfängen der BBI bis zu Vereinsjubiläen in den 50er-Jahren und privaten Ereignissen.

Da als nächste Buchveröffentlichung das Thema "Steinberger Schulgeschichte(n)" noch in diesem Jahr geplant ist , werden weiterhin Bilder der letzten 100 Jahre vor allem - aber nicht nur - die Schule betreffend gesucht.

Keineswegs wegwerfen

Außerdem gibt es während der Wintermonate jeden Donnerstag ab 17 Uhr ein öffentliches Arbeitstreffen mit Stammtisch. Hier sollen unter anderem Personen auf alten Fotos identifiziert, das Zeitungsarchiv fortgeführt und neue Exponate gesammelt und geordnet werden.

Abschließend appellierte Altbürgermeister Jakob Scharf an alle, "daheim alte Fotoalben zu durchforsten und diese Fotos keineswegs wegzuwerfen", da sie im Museum für die Nachwelt am besten aufgehoben seien. Selbstverständlich werde man die Fotos - wenn gewünscht- wieder zurückgeben.
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