Junge Union gedenkt der Mordopfer von Auschwitz - Erinnerung wachhalten und entschlossen handeln
Den Parolen entschieden begegnen

Lokales
Steinberg am See
31.01.2015
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Der Ortsverband der Jungen Union nahm den 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz zum Anlass, am Kriegerdenkmal der Opfer zu gedenken und Kerzen anzuzünden. JU-Ortsvorsitzender Simon Süß berichtete dabei von seinen persönlichen Eindrücken des Besuches der Gedenkstätte in Auschwitz, wo die Nationalsozialisten seit 1940 mehr als 1.1 Millionen Menschen, davon 90 Prozent Juden, ermordeten.

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee etwa 7000 überlebende Gefangene. Süß appellierte gerade an die jungen Leute, die Erinnerung an diese schrecklichen Verbrechen wachzuhalten und stets zu mahnen, damit "so etwas nie wieder passiert". Vor allem gelte es, rechtsradikalen Parolen sowie Antisemitismus und Fremdenhass "entschlossen, mutig und rechtzeitig entgegenzutreten". Gerade die Vorkommnisse in Paris, Budapest, London, aber auch Berlin hätten gezeigt, dass wieder Juden das Ziel von Hass und Gewalt seien. Die Junge Union beschloss, heuer das Konzentrationslager in Flossenbürg zu besuchen und dazu auch Nichtmitglieder und Erwachsene aus Steinberg am See und Umgebung einzuladen.
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