Mit breiter Aufgabenpalette

Der Leiter der Wasserwachtsortgruppe Steinberg am See, Markus Tröster (links), ehrte langjährige Mitglieder und zeichnete Nachwuchskräfte aus. Bild: rid
Lokales
Steinberg am See
10.02.2015
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Rund 2000 Stunden Dienst verbuchte die Wasserwacht am Steinberger See, vier Mal mussten die Aktiven Erste Hilfe leisten. Die Rettungsschwimmer waren aber auch bei Einsätzen im ganzen Landkreis gefragt.

Der technische Leiter der Steinberger Wasserwacht, Simon Zweck, zog bei der Hauptversammlung am Samstag im Gebäude der Segelschule Bilanz. Die Einsatzkräfte wachten im vergangenen Jahr knapp 2000 Stunden am See, leisteten vier Mal Erste Hilfe, bargen acht Mal Gegenstände und fuhren zehn Einsätze mit dem Motorboot.

Weitere Aufwertung

Die Rettungsschwimmer der Ortsgruppe beteiligten sich an Einsätzen der Einsatzgruppe im gesamten Landkreis. Bei Personensuchen im Eixendorfer Stausee, in der Talsperre Trausnitz und an der Naab in Ettmannsdorf waren die Kräfte gefragt.

Die Wasserwacht kümmerte sich auch um den Naturschutz, entfernte Müll aus dem Steinberger See oder löschte offene Feuer am Ufer. "Der Steinberger See ist ohne unsere Wasserwacht nicht denkbar", betonte Bürgermeister Harald Bemmerl und dankte den Wasserrettern für das ehrenamtliche Engagement. Die Wachstation am See sei gut ausgerüstet und bilde die Grundlage für den Einsatz zum Wohle der Menschen. Der Bürgermeister kündigte den Ausbau des Seerundweges und damit eine weitere Aufwertung des Erholungsgebietes an.

Die Rot-Kreuz-Mitarbeiter Matthias Eichinger und Alexandra Maschek stellten sich den Steinberger Wasserwachtskameraden als neue Sachgebietsleiter im BRK-Kreisverband vor und würdigten die hohe Einsatzbereitschaft der Ortsgruppe. Der "Technische Leiter" des WW-Kreisverbandes, Roland Vogt, dankte den Steinbergern für die Unterstützung bei landkreisweiten Einsätzen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG).

Neue Steg-Anlage

Markus Tröster, Leiter der Steinberger Ortsgruppe, erinnerte an gesellschaftliche Ereignisse wie die Teilnahme am Faschingsumzug oder eine Badefahrt ins "Palm Beach". Eine Spende habe den Ankauf eines Sanitäts-Rucksackes ermöglicht.

Tröster möchte am See eine neue Steg-Anlage errichten, die Einsatzbekleidung ergänzen und die Kameraden auf die Umstellung auf Digitalfunk vorbereiten. Jugendleiter Martin Zitzler betreut aktuell acht Nachwuchskräfte.
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