"See erlebbar machen"

Baurätin Petra Trux und Bürgermeister Harald Bemmerl (rechts) trafen sich am Mittwoch mit Vertretern der Verwaltung an der Aussichtsplattform mit Blick auf den See. Der Lückenschluss am Steinberger Seenrundweg ist vollzogen. Bild: rid
Lokales
Steinberg am See
22.10.2015
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Wer um den Steinberger See geradelt oder gewandert ist, musste bisher einige Schleifen abseits des Ufers in Kauf nehmen. Dies hat die Gemeinde jetzt geändert.

Mit finanzieller Unterstützung durch das Amt für ländliche Entwicklung und unter fachlicher Betreuung durch "Landimpuls", der Gesellschaft für regionale Entwicklung sind "Bypässe" entstanden. Der Lückenschluss um den See stellt gleichzeitig den Abschluss der Maßnahmen zur Dorferneuerung dar.

Freier Blick auf den See

"Wir haben zwar noch einige Wünsche und müssen ein paar Hausaufgaben machen", sagte Bürgermeister Harald Bemmerl am Mittwoch vor Ort. Schilder anbringen, Tische und Bänke aufstellen, Bäume pflanzen und ein Konzept zur Pflege des Rundwegs entwickeln - dies alles werde nach und nach geschehen.

Einmal an der Wohnbebauung und dann von der Siedlung hinab zum "Movin' Ground": An diesen beiden Stellen mussten die Planer nachjustieren. In einem Bogen führt der Weg jetzt an den Häusern vorbei zur bestehenden Trasse und dann weiter in Richtung Damm. Eine Aussichtsplattform am geplanten Baugebiet "Retzerschübl" gewährt einen freien Blick auf den See.

Befestigter Fußweg

Beseitigt hat die Gemeinde auch das Nadelöhr im Bereich der Liegewiese am Ostufer. Hier verengte sich der See-Rundweg zu einem schmalen Pfad. Auf einer Länge von 465 Metern wurde nun ein 1,50 Meter breiter befestigter Fußweg errichtet, der oberhalb des Badestrandes und der Liegewiese verläuft. 15 Laubbäume sollen in Zukunft an dieser Stelle Schatten spenden und das Gelände aufwerten, wie Petra Trux vom Amt für ländliche Entwicklung erläuterte. Ihr Ziel: "Wir wollen den See für den Spaziergänger erlebbarer machen".

In Zukunft geht es um landschaftspflegerische Maßnahmen. "Der Streifen rund um den See soll auf keinen Fall verwildern", erklärt der Bürgermeister. Regelmäßige Pflege soll den sieben Kilometer langen Rundweg attraktiv erhalten und ihn für das ganze Jahr nutzbar machen. Ein Landschaftspflegeplan soll die Maßnahmen regeln.

Hoher Zuschuss

Baurätin Petra Trux ist kraft ihres Amtes auch Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft "Dorferneuerung Steinberg am See". Sie addierte die Gesamtkosten für die Rundwegmaßnahmen auf 83 500 Euro, von denen rund 40 Prozent auf die Gemeinde zukommen, den Rest übernimmt das Amt für ländliche Entwicklung.
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