Kommune zahlt für kirchliche Einrichtung
Sanierung geplant

Politik
Steinberg am See
18.06.2016
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"Wer zahlt, schafft an", heißt es in einem Sprichwort. In der Gemeinde Steinberg am See ist es umgekehrt.

Da zahlt die Kommune, und die Kirche schafft weiter an. Zumindest was den Kindergarten angeht. Bei ihrer Sitzung am Dienstag stellten die Gemeinderäte die Weichen für eine ungewöhnliche Lösung.

Die Gemeinde wird demnach den Kindergarten St. Martin, der im Eigentum der Kirchenstiftung ist, im Erbbaurecht übernehmen und damit die Voraussetzungen für eine dringend erforderliche Sanierung schaffen. Pfarrei und Diözese machten dazu keine Anstalten und brachten deshalb die Gemeinde in Zugzwang. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Kirche weiterhin das "Sagen" beim Personal und den Strukturen hat. "Die Betriebsträgerschaft soll weiter bei der Kirchenstiftung bleiben", machte Bürgermeister Harald Bemmerl deutlich. Nicht wie bei der Nachbargemeinde Wackersdorf, die die gesamte Verwaltung vom Rathaus aus steuert.
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