Ausflug des Heimatkundlichen Arbeitskreises
Nachbarn auf dem Petersplatz

Durch das antike und christliche Rom - hier im Forum Romanum - führte Reiseleiter Jakob Scharf (rechts) die Teilnehmer aus dem ganzen Landkreis. Bild: sja
Vermischtes
Steinberg am See
06.04.2016
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Die vier Papst-Basiliken in der "Ewigen Stadt" standen auf dem Programm der Rom-Reise des Heimatkundlichen Arbeitskreises. Zum "Jahr der Barmherzigkeit" waren die "Heiligen Pforten" geöffnet. Und: Die Steinberger trafen Nachbarn.

Die traditionelle Romfahrt des Heimatkundlichen Arbeitskreises in der Osterzeit stand diesmal im Zeichen des "Jahres der Barmherzigkeit". Die Reisegruppe von Jakob Scharf durchschritt im Petersdom sowie im Lateran, in Santa Maria Maggiore und in St. Paul vor den Mauern die geöffneten vier Heiligen Pforten der Papst-Basiliken.

Audienz der Höhepunkt


So war die Papstaudienz auf dem Petersplatz Höhepunkt der Reise, bei der der Heimatkundliche Arbeitskreis mit Teilnehmern aus Steinberg, Schwandorf, Neunburg, Leonberg, Burglengenfeld , Bodenwöhr, Stulln, Fischbach, Pittersberg, Regensburg und sogar aus Farchant namentlich begrüßt wurde. Die Herzlichkeit und Natürlichkeit von Papst Franziskus beeindruckte die Reisegruppe.

Wie klein die Welt ist, bewahrheitete sich einmal mehr, denn die Steinberger trafen bei dieser Audienz auch Pilgergruppen aus Nittenau und Nabburg. Eine weitere Überraschung bot sich am Schlusstag, denn bei der Besichtigung von St. Giovanni in Laterano konnte man einen Teil der Messe mit Bischof Rudolf Voderholzer mitfeiern, der mit der großen Regensburger Diözesan- und Jugendwallfahrt in Rom weilte.

Neben dem kirchlichen und barocken Rom mit seinen vielen Kirchen, Plätzen und Brunnen sowie den Katakomben stand auch das antike Rom im Mittelpunkt, in das der ehemalige Lateinlehrer Jakob Scharf mit fundiertem Hintergrundwissen einführte. Gleich am ersten Tag gab's reichlich Informationen zur Geschichte der Könige, der Republik und der Kaiserszeit im Forum Romanum, rund um das Colosseum, den Circus Maximus sowie auf dem Palatin und dem Kapitol.

Getreu der Devise des Reiseleiters "Rom lernt man nur zu Fuß richtig kennen" waren die Teilnehmer während der Reise rund 50 Kilometer in der Ewigen Stadt mit ihren sieben Hügeln unterwegs. Einige, die Rom bei Nacht kennenlernen wollten, sogar noch mehr. Trotz der Anstrengungen war die Truppe am Ende des intensiven und umfangreichen, aber viel Spaß machenden Programms sehr zufrieden. Leider war die Terrorgefahr in Europa auch in Italiens Hauptstadt spürbar, denn auf allen Plätzen und Metrostationen waren Militär und Polizei mit schussbereiten Waffen präsent.

Kirchen bewacht


Auch die Kirchen wurden bewacht, wobei sich jeder Besucher zusätzlich mobilen Scannern vor dem Betreten unterziehen musste. Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes und Stullner Bürgermeister, machte sich zum "Sprachrohr" der Reisegruppe, dankte Reiseleiter Jakob Scharf "für seine spürbare leidenschaftliche Liebe zu Rom und sein verständlich vermitteltes Fachwissen" und überreichte ihm einige Flaschen des täglich genossenen Hausweines des Hotels "Portamaggiore" zum Mitnehmen in die Oberpfalz und eine Münze mit dem Porträt von Papst Franziskus.

Der HAK-Vorsitzende bedankte sich seinerseits bei der "äußerst angenehmen und sehr netten Gruppe". Da es bereits jetzt wieder erste Anmeldungen für die Oster-Romreise 2017 gebe, nehme er ab sofort wieder Vorreservierungen an.
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