Bernd Hasselfeldt hält Rede beim Starkbierfest
„Biberpipeline“ statt Kanal

Bernd Hasselfeldt hielt einmal mehr eine zündende Starkbierrede. Bilder: sja (2)
Vermischtes
Steinberg am See
16.02.2016
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Zwei Jubiläen feierte die Union in Steinberg am See in der voll besetzten Sporthalle: Das 25. Starkbierfest und 500 Jahre Reinheitsgebot. Im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Programms mit den Irlacher Dorfmusikanten stand die Starkbierrede von Bernd Hasselfeldt.

Markus Fischer freute sich über den Besuch der Politprominenz, darunter Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier, Landtagsabgeordneter Alexander Flierl, die Bürgermeister Harald Bemmerl (Steinberg am See) und Thomas Falter (Wackersdorf), Schwandorfs 3.Bürgermeisterin Martina Kopf-Engelhardt, Altbürgermeister und Landratsstellvertreter Jakob Scharf sowie den Braumeister Martin Spießl. Erstmals im Programm war das Maßkrugstemmen. In der "Promi-Konkurrenz" erwies sich - lautstark vom Publikum unterstützt - der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier als der stärkste. Beim zweiten Durchgang mit Steinberger "Vereinsgrößen" erreichte Thomas Bäuml von der CSU dieselbe Rekordzeit wie der Abgeordnete: Vier Minuten.

Nach diesem "Warmup" setzte Bernd Hasselfeldt zum "Rundumschlag" von der großen bis zur Lokalpolitik an. Zu seinen "Opfern" zählte Altbürgermeister Jakob Scharf mit seinem Fernsehauftritt, "bei dem er zehn Jahre jünger geschminkt wurde". Auch dessen Versuch, die Glastüre des Schützenvereins "Auerhahn" mit dem Kopf zu "durchstoßen", wurde öffentlich gemacht. Es gab auch Schelte für den Bayerischen Rundfunk, der das "rein persönliche Süppchen einiger Seeanlieger gekocht" habe und "Steinberg in ein negatives Licht rückte". Den "ewigen Nörglern" versicherte er, dass vom Gemeinderat und den zuständigen Behörden "alles am See auf Herz und Nieren geprüft wurde und wird".

Auch für Bürgermeister Harald Bemmerl (SPD) hatte er einen Rat parat: Anstatt des im Bau befindlichen Kanals am See sollte er lieber "eine Bierpipeline" von Bodenwöhr nach Oder verlegen lassen. Der Oderer Wirt Josef Haller, der Gartenbauvorsitzende Paul Weiß oder die Wackersdorfer Thomas Falter und Walter Buttler wurde von Hasselfeldts spitzer Zunge ebenso wenig verschont wie Manfred Dauerer, der wegen einer Hausantenne einen "Drohnenangriff des CIA" vermutet habe.

In Heselbach machte der Redner ein Regenrückhaltebecken an der Bundesstraße ausfindig, "gegen das der Murner See eine Drecklackern ist". Mit einer Überraschung endete das Jubiläumsstarkbierfest, denn zu mitternächtlicher Stunde hatte noch ein Tina-Turner-Double einen vielumjubelten Auftritt.
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