DJK-Fußballabteilung zieht Bilanz
Jugendarbeit klappt

Vermischtes
Steinberg am See
05.11.2016
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Die DJK Steinberg will im Fußball "ein Dorfverein bleiben". Das wurde bei der Hauptversammlung der Abteilung deutlich.

Eine insgesamt positive Bilanz zog die DJK-Fußballabteilung bei ihrer Jahreshauptversammlung im Sportheim. Abteilungsleiter Hubert Rester betonte nach seinem ersten "Amtsjahr" die Harmonie und gute Zusammenarbeit in allen Bereichen.

DJK-Vorsitzender Bernd Hasselfeldt hob hervor, "dass alle DJK-Abteilungen ohne jegliche Probleme selbstständig arbeiten". Die Arbeit im Hauptvorstand mache Spaß, "weil alle voll mitziehen". Den Fußballern als größte Abteilung gratulierte er, dass sie das "Tief gemeinsam überwunden haben" und nun wieder auf einem guten Weg seien.

Einige Arbeitseinsätze


Abteilungsleiter Hubert Rester gratulierte Rupert Binner zu seinem 25. Jahr als stellvertretender Abteilungsleiter. Im vergangen Jahr sei man nicht nur sportlich aktiv gewesen, sondern auch gesellschaftlich. Rester erinnerte an die Hallentage, den renommierten Jugendseecup, den Winterzauber und die Sportheimkirwa. Arbeitseinsätze am Sportgelände standen an. So habe man die Kabinen renoviert, den Kiosk überdacht sowie einen Beamer mit Leinwand installiert. Das Sportheim ist seit längerer Zeit unbewirtschaftet.

Rester zollte dem Platzwart, den Aktiven und deren Frauen sowie den Organisationsleitern "Dank und Anerkennung". Im neuen Jahr kündigte Rester eine Diskussion über einen eigenen Abteilungsbeitrag an.

Der sportliche Leiter Jakob Scharf berichtete ausführlich über die 17 DJK-Fußballteams. Bei der DJK selbst sind fünf Mannschaften (zwei Herren, zwei F-Junioren und eine G-Junioren) aktiv, in der JFG Oberpfälzer Seenland acht (eine A, je zwei bei D, C, B). Darüber hinaus bilden die beiden E-Junioren-Teams eine Spielgemeinschaft mit dem TV Wackersdorf und SV Fischbach, die AH mit dem SV Fischbach und die Frauen mit dem SC Weinberg. "Mit allen drei Partnern klappt die Zusammenarbeit bestens", bilanzierte Scharf, und hob hervor, "dass unsere erste Herrenmannschaft zu rund 90 Prozent aus Aktiven besteht, die schon in einer Jugendmannschaft bei uns gespielt haben". Dies unterstreiche die Zielsetzung, "ein Dorfverein zu sein und auch bleiben zu wollen". Durch Spielerkäufe erzwungene Erfolge werde es in Steinberg nicht geben. Auch auf diesem Wege habe man den größten Tiefpunkt in 50 Jahren mit dem Abstieg in die B-Klasse überwunden und sei "Schritt für Schritt" auf dem besten Wege, wieder ein junges Team mit Perspektive zu bauen. Die vergangene Saison habe man mit Platz 7 und 34 Punkten abgeschlossen. In der laufenden Saison hat die DJK schon bei Halbzeit 28 Punkte auf dem Konto und als Tabellenfünfter Tuchfühlung zu den Spitzenmannschaften. Auch die zweite Mannschaft liefere ohne Personalprobleme zufriedenstellende Leistungen ab. Zwei Trainerwechsel habe es bei den Frauen gegeben, aber man sei auch dank der Zusammenarbeit mit dem SC Weinberg wieder "in ruhigem Fahrwasser". Die Alten Herren hätten "Personalprobleme", würden aber mit dem SV Fischbach zusammen "sportlich und gesellschaftlich gut funktionieren."

Neuer Jugendleiter


In der Jugendarbeit werde es immer schwieriger, "vor allem bei den jungen Jahrgängen". Mit Johann Frankerl wurde ein neuer Fußball-Jugendleiter gewählt. In der JFG Oberpfälzer Seenland seien die D-Junioren im ihrem zweiten BOL-Jahr das Aushängeschild. B-und C-Junioren spielen in der Kreisliga, die A-Junioren in der Gruppe. Darüber hinaus verfüge man bei den D-, C- und B-Junioren über eine zweite Mannschaft. Besonders freue er sich über qualifizierte Trainer in allen Altersklassen.

Scharf appellierte, im Nachwuchsbereich trotz "manch aggressiver Abwerbeversuchen nicht nachzulassen, zumal wir bei den Jahrgängen 2006 bis 2009 quantitativ und auch qualitativ doch einen Engpass haben". Abschließend dankte er Trainern und Betreuern für den Einsatz. Kassiererin Martina Falter gab trotz rund 6000 Euro Kosten für Schiedsrichter, Heizöl und Verbandsbeiträgen einen zufriedenstellenden Kassenbericht.
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