Gemeinderat segnet Erlebnispark ab
„Bewegte Erde“ am See

Auf den Erlebnispark freuen sich (von links): Stellvertretender Landrat Jakob Scharf, "inMotion"- Geschäftsführer Kim Kappenberger, Architektin Gerda Schiessl, "inMotion"-Geschäftsführer Tom Zeller, "Oberpfälzer Seenland"-Geschäftsführer Joachim Häring und Bürgermeister Harald Bemmerl. Bild: Götz
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Steinberg am See
17.11.2016
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Die Verträge sind unterschriftsreif. Steinbergs Bürgermeister Harald Bemmerl informierte bei einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag über den neuesten Stand des kugelrunden Erlebnisparkes, der am Steinberger See geplant ist. Er sprach von einem "Meilenstein."

Der Gemeinderat segnete am Dienstag das Projekt mit einem Änderungsbeschluss für das Bauleitverfahren ab. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf erklärte: "Der Landkreis begrüßt die Investition uneingeschränkt." Nun ist der Weg für den rund 40 Meter hohen, barrierefreien Park an der Straße "In der Oder" also frei: Eine Holzkonstruktion (hauptsächlich Lärchenholz), in und an der 40 Bewegungs- und Erlebnisstationen vorgesehen sind. Etwa eine Rutsche, Aussichtsplattformen und eine Hängebrücke, die durch die Kugel führt. Kinder, Erwachsene, Senioren - das Angebot richtet sich an alle Altersklassen und an Menschen im Umkreis von 200 Kilometern. Alle Stationen sollen ohne Gurte zu bewältigen sein.

Rund fünf Millionen Euro kostet der Erlebnispark. Finanziert wird der Bau über Investoren aus der Region. Eine Förderung über 20 Prozent der Kosten sind beantragt. Als Baubeginn peilen die Geschäftsführer der "inMotion Park Seenland GmbH", Tom Zeller und Kim Kappenberger, Juni nächsten Jahres an. Sie entwickelten das Konzept. Im Frühjahr 2018 soll der Bau stehen. Die Kugel, die den Globus symbolisiert, steht dann unter dem Motto "Bewegte Erde". Der Rundgang durch die Kugel führt über verschiedene Kontinente. Infotafeln informieren die Besucher. Das gastronomische Angebot soll laut Zeller Multikulti sein. Regionale und exotische Küche werden angeboten. Außerdem planen die Verantwortlichen einen Markt in der Nähe des Erlebnisparks. In Hütten werden regionale Produkte angeboten. Ob dieser Markt täglich oder nur an bestimmten Tagen geöffnet sein wird, ist noch unklar.

Die "inMotion Park"-Geschäftsführer erklärten, dass sich der Erlebnispark wirtschaftlich tragen müsse. Laut ihnen entstehen 14 Arbeitsplätze. Kappenberger rechnet mit 150 000 bis 170 000 Besuchern jährlich. Der Eintrittspreis beträgt im Schnitt acht Euro pro Person, ein Familienticket kostet 28 Euro.
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