Heimatkundlicher Arbeitskreis tagt
Unvergessene Bergbauzeit

Vorsitzender Jakob Scharf (hinten, Mitte) freute sich über die "Komplettierung" des HAK-Vorstandes mit Schriftführer Sinan Wiendl (links), den Beisitzer Anne Scharf (Mitte) und Paul Weiß (rechts). Bild: sja
Vermischtes
Steinberg am See
07.11.2016
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Nachwahlen und die Terminplanung 2017 standen im Mittelpunkt einer Mitgliederversammlung des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK). Vorsitzender Jakob Scharf sprach von einem "sehr erfolgreichen Jahr 2016" und nannte einen absoluten Höhepunkt.

Die Bergmannsbüste vor dem Museum, die zusammen mit dem Knappenverein Wackersdorf zum 110. Geburtstag der BBI enthüllt wurde, ist allen verstorbenen BBI-Mitarbeitern gewidmet. Sie habe sich schon nach kurzer Zeit als "ein echter Hingucker in der Gemeinde" erwiesen. Durch die sehr intensiven Vorbereitungsarbeiten seien andere Vorhaben etwas in den Hintergrund getreten.

"Mittwoch-Stammtisch"


Dennoch wurde eine Sonderausstellung "Hochzeitsfotos" vorbereitet, die guten Anklang gefunden habe. In der Reihe "Ich berichte von..." habe es Vorträge von Betty Summer über "Kriegsgräber in Osteuropa" und Jakob Scharf über "Süditalien" gegeben. Die Kulturfahrt nach Rom gehörte ebenso zum festen Programm wie der "Mittwoch-Stammtisch", der wertvolle Katalogisierungsarbeit von Fotos, Texten und Zeitungsausschnitten leiste.

Ein großer Erfolg war Scharf zufolge die Gründung einer Kindergruppe. Im kommenden Jahr will der Vorsitzende sein Buch "Steinberger Schulgeschichte(n)" zu Ende bringen. Der erste Jahresband des "Stoaberger Gmoabladls" soll veröffentlicht werden. Das wegen der Witterung ausgefallene 1. Steinberger Brunnenfest soll wegen des 2017 anstehenden Dorffestes für 2018 anvisiert werden.

Bei den Nachwahlen kam für den wegen Wohnortwechsels zurückgetretenen Simon Süß mit Sinan Wiendl ein "junges Gesicht" in den Vorstand. Anne Scharf und Paul Weiß wurden zu Beisitzern gewählt. Außerdem gehört Walter Buttler als Museumsleiter von Wackersdorf dem Gremium neu an. Abschließend dankte der Vorsitzende dem "kleinen, aber sehr aktiven Kern" und wünschte sich bei 7 Euro Jahresbeitrag eine Steigerung der Mitgliederzahlen.

Termine im Jahr 2017Die erste Veranstaltung im neuen Jahr ist am 5. Februar ein historischer Spaziergang durch Steinberg am See mit Museumsbesuch. Vom 17. bis 22. April findet wieder eine Romreise statt, zu der ab sofort Anmeldungen entgegen genommen werden. Die Generalsversammlung mit 30-Jahr-Feier ist für 29. April anberaumt. Am Museumssonntag, 21. Mai, präsentiert die Kindergruppe eine Sonderausstellung "Marterl und Feldkreuze in Steinberg" . Vorgesehen ist auch ein Besuch des Nittenauer Museums. Zwei Nostalgieabende, "Steinberg früher und jetzt" sowie "Steinberg aus der Luft" sind auf 15. März bzw. 27. September terminiert. Ein Bildervortrag "Die sieben Pilgerkirchen Roms" steht am 29. Juni auf dem Programm. Die Museumsweihnacht beschließt am 15. Dezember das Vereinsjahr. Im kommenden Jahr wird der 20 000. Museumsbesucher erwartet. (sja)
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