Gemeinde legt Kranz zum Volkstrauertag nieder
Zeichen des Erinnerns

Lokales
Störnstein
17.11.2015
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Vor der Gedenkfeier fand in der St.-Salvator-Kirche ein Gottesdienst statt. Trotz der unangenehmen Witterung war die Zahl der Teilnehmer vor dem Kirchplatz lobenswert.

In seiner Gedenkrede erwähnte Bürgermeister Markus Ludwig nicht nur die Gefallenen der beiden Weltkriege aus der Gemeinde. Er erinnerte auch an alle anderen, die verfolgt oder getötet wurden, ebenso an die Kriegsopfer der heutigen Zeit, wie Bundeswehrsoldaten und andere Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren haben. "Leider haben uns die schrecklichen Ereignisse von Paris wieder einmal vor Augen geführt, dass wir von einem friedlichen Miteinander weit entfernt sind", bedauerte Ludwig. Es sei nicht im Mittleren Osten oder einem anderen Kontinent passiert, sondern geschah in einem Nachbarland.

Unschuldige Menschen seien am Freitagabend ermordet worden. Das Gedenken an die Todesopfer sei ein wesentlicher Bestandteil der Erinnerungskultur. Weil persönliche Betroffenheit und Erfahrungen mit dem zeitlichen Abstand immer mehr schwänden und es immer weniger Zeitzeugen gebe, dürfen wir das Geschehene auf keinen Fall vergessen. Als Zeichen des Gedenkens legte der Bürgermeister einen Kranz nieder.
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