Gemeinde zahlt halbe Schaukel

Lokales
Störnstein
17.01.2015
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Mit einer Schaukel, Licht und Bauanträgen beschäftigte sich der Gemeinderat.

Die Firma Rofitec-Maschinen- und Anlagenbau plant den Abbruch des überdachten Lagerplatzes. Im gleichen Atemzug will sie eine Produktionshalle und ein Sozialgebäude errichten. Bei der Aussprache über dieses Vorhaben im Gemeinderat verwies Hubert Meiler auf den Brandschutz. "Es ist schwierig, an und in das Gebäude zu gelangen." Der Gemeinderat stimmte den Plänen dennoch zu.

Die Familie Strauß will im Birkenweg 2 ihre Garage um 60 Zentimeter erhöhen. Dafür gab es ebenso grünes Licht wie für Stefan und Stefanie Dütsch in Reiserdorf 2, die das alte Wohnhaus abbrechen und einen Neubau errichten wollen. Für 260 Euro wird in Lanz auf Höhe des Anwesens 13 ein Verkehrsspiegel errichtet, beschloss das Gremium.

Etliche Befürworter fand der Antrag des Siedlerbundes für einen Zuschuss für eine neue Gruppenschaukel am Spielplatz in der Neustädter Straße. Quer durch die Fraktionen im Gemeinderat lobten die Sprecher die Arbeit des Zusammenschlusses bei Pflege und Unterhalt des Areals. "Er ist eine Attraktion für unsere Kleinsten in der Gemeinde", so der Tenor der zahlreichen Wortmeldungen. Von den 1700 Euro Anschaffungskosten, trägt die Gemeinde die Hälfte.

SPD-Fraktionsvorsitzender Konrad Schell erläuterte seinen Antrag zur Erneuerung der Oberflächen im Wohngebiet "Steinleite I". Es betreffe Gehwege als Straßenabschnitte und die hohen Bordsteinkanten. Meiler verwies auf einen tieferliegenden Kanaldeckel in der Staatsstraße 2395. Bürgermeister Markus Ludwig schlug vor, dass sich der Bauausschuss der Sache annehmen werde.

In einem weiteren Antrag der SPD ging es um das alte Kriegerdenkmal im Friedhof. Die Schriftzüge der Gefallenen beider Weltkriege sind fast nicht mehr lesbar. Die Gemeinderäte wollen hier das Blattgold erneuern. Den Stein wird der Bauhof reinigen. Die Kosten bezifferte Bürgermeister Ludwig mit 1000 Euro. Er will bis zur nächsten Sitzung Angebote einholen.

Keine Notwendigkeit sieht das Gremium für eine zusätzliche Zufahrt zu den Containern in der Neustädter Straße, wie sie Altbürgermeister Konrad Kraus in der Bürgerversammlung vorgeschlagen hatte. Alexander Härtl hatte darauf verwiesen, dass im Dorf die Rechts-vor-links-Regelung nicht beachtet werde. Auch hier sah der Rat keinen Handlungsbedarf.

Dass der Überweg beim Gemeindezentrum besser ausgeleuchtet werden muss, darüber waren sich die Gemeinderäte einig. Über das Wie schieden sich die Geister. Vize-Bürgermeister Eka Reber trat für LEDs ein. Günstigste Lösung sei es, so Bürgermeister Ludwig, die jetzigen 75- Watt-Birnen durch 150 Watt zu ersetzen. Dem stimmte das Gremium zu.

Raimund Krey von der Verwaltungsgemeinschaft informierte über den Stand der schnellen Datenautobahn. Ende des Monats treffen sich die Bürgermeister von Püchersreuth und Störnstein zur Besprechung wie es weiter geht. Eines steht fest, Kabel Deutschland wird nicht weiter ausbauen und die Kosten müssen in drei Raten bezahlt werden.
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