Gemeinderat beschließt höhere Gebühren für Bestattungen - Wunsch nach größerem Christbaum vor ...
Sterben kostet mehr

Lokales
Störnstein
19.09.2015
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Nach fünf Jahren steigen die Friedhofsgebühren. Das Bestattungsunternehmen Schmid aus Neustadt verlangt künftig für das Anlegen eines Erwachsenengrabes 165 statt 145 Euro und für ein Urnengrab 65 statt 40 Euro. In den Wintermonaten kommt ein Aufschlag von 30 statt 20 Euro dazu. Wird ein Kompressor benötigt, beträgt der Stundensatz 20 Euro. Die Gemeinderäte stimmten dem Wunsch des Bestatters zu.

Kein Verkehrsspiegel

Dagegen lehnten die Fraktionen mehrheitlich den Antrag ab, einen Verkehrsspiegel für die Ausfahrt "Am Bühlweg" anzubringen. Hier gilt Rechts vor links. "Es hat dort noch keinen Unfall gegeben, und es gibt noch schlechtere Kreuzungen in der Gemeinde", lautet der Tenor.

Bürgermeister Markus Ludwig informierte über seine Eilentscheidung für das Bauvorhaben im Birkenweg. Keine Einwände hatten die Räte zum "Solarpark Kläranlage" in Floß. Zudem ermächtigten sie den Bürgermeister, die Reparaturarbeiten im Lindenweg an den billigsten Bieter zu vergeben. Die Randsteine sollen weiterhin aus Beton sein.

Recht mager war die Beteiligung an der Umfrage des Kindergartens St. Franziskus zur Zufriedenheit der Eltern. Das Ergebnis wiederum gefällt der Gemeinde. In Reiserdorf musste die zweite Abwasserpumpe für 4650 Euro repariert werden. Die vier Kanaldeckel in Richtung alter Bahnhof wurden für fast 4000 Euro gehoben.

Bis zur nächsten Sitzung will der Gemeinderat entscheiden, ob er sich mit einem Begleitprogramm an der Landesausstellung in Prag und Nürnberg zum Thema Karl IV. beteiligt. Der SV erhält eine weitere Bürgschaft in Höhe von bis zu 15 000 Euro.

Raser am Reiserberg

Wenn es nach dem Wunsch von Otto Müller geht, soll im Dezember ein bedeutend größerer Weihnachtsbaum vor der Kirche stehen als zuletzt. "Wo der Baum jetzt steht, ist er wie verloren." Konrad Schell könnte sich den Standort des Maibaums vorstellen. Die Halterung dürfte laut Hubert Meiler kein Problem sein. Bürger, die einen Baum spenden wollen, können sich im Rathaus melden.

Johann Confal beklagte, dass sich am Reiserberg keiner an die Tempo-30-Zone hält. Das betrifft vor allem die Einheimischen. Eka Reber wünscht sich eine neue Markierung für die Zufahrt zum Pfarrheim.

Grundstückseigentürmer werden Post von der Gemeinde bekommen, weil sie ihre Grundstücke nach außen hin nicht pflegen. Das betrifft besonders das Wohngebiet "Steinleite".
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