Kein Lohn für gute Noten

Lokales
Störnstein
17.07.2015
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Die Freie Bürgerliste (FBL) stellte einen Antrag, dass besondere Leistungen von Schülern gewürdigt werden. Die Idee fanden alle Fraktionen gut. Trotzdem fiel sie in der Gemeinderatssitzung durch.

Die FBL wollte, dass die Schüler aus der Gemeinde ausgezeichnet werden, die an weiterführenden Schulen und Berufsschulen in den Abschlussklassen den Notendurchschnitt 1,5 oder besser erreichen. Otto Müller betonte, dass es heute nicht mehr selbstverständlich sei, dass die Kinder Zeit mit dem Lernen verbringen. Sie würden sich immer häufiger mit Fernsehen und Computer beschäftigen. Für die FBL sei es wichtig, die guten schulischen Leistungen zu honorieren. Für die Gemeinde würde das einen positiven Nebeneffekt bedeuten. Es entstehe zusätzlich eine Motivation.

Auch eine Frage der Kosten

Grundsätzlich standen alle Gemeinderäte dem Antrag positiv gegenüber. Johann Völkl (SPD) fragte allerdings wo die Gemeinde die Informationen herbekommen soll. "Was ist wenn einer vergessen wird." Eka Reber (FW) meinte, man müsse eben den Kontakt zu den Schulen suchen. Einen anderen Standpunkt vertrat Gerhard Trottmann (SPD). Fürdie Schüler seien die Eltern zuständig. "Wir müssen die Leute ehren, die für die Gemeinde etwas tun." Die guten Noten schrieben die Jugendlichen nicht für die Gemeinde, sondern für sich selbst. Jürgen Völkl (CSU) warf die Frage auf: "Was ist mit denen, die den zweiten Bildungsweg bestreiten?"

Johann Simon (SPD) fragte nach den Kosten. Hubert Meiler (FW) wollte wissen: "Wie viel Leute bringen wir denn zusammen?" Bürgermeister Markus Ludwig plädierte dafür, dass sich der Heimat-, Kultur- und Pflegeausschuss damit beschäftigen sollte. Josef Wittmann verlangte die Abstimmung. Schließlich wurde der Antrag mehrheitlich abgelehnt. Der Bauhof darf sich hingegen freuen, denn der neue Transporter steht bereits auf dem Gelände. Die offizielle Übergabe soll demnächst erfolgen. Der neue Kommunaltraktor steht auch schon beim Händler. Auch für die Zusatzgeräte, wie das Heck- und Seitenmulchgerät, werden 11 100 Euro ausgegeben. Das Vorführgerät liefert die Firma Böckl aus Erbendorf. Die Multifunktionsschaufel kostet 2590 Euro.

Einladung zum Quirin-Fest

Bürgermeister Ludwig verwies noch auf die Fotokabine in der Verwaltungsgemeinschaft, in der Passbilder gefertigt werden können. Außerdem lud er die Gemeinderäte zum Quirin-Fest am Sonntag ein.
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