Kostbares auf und im Glas

Auch wenn Weihnachten draußen noch gar nicht zu erahnen war, bekamen die Besucher an den Ständen schon einmal einen stilvollen Vorgeschmack auf die Adventszeit. Bilder: arw (2)
Lokales
Störnstein
20.11.2014
2
0

Eine Stunde, bevor es losging, drängten sich schon die Interessenten am Eingang zum Weihnachtsmarkt der Hobbykünstler vor dem Eingang des Gemeindezentrums. Bürgermeister Markus Ludwig und Organisatorin Renate Maier nahmen das als Kompliment.

Auch die 36 Aussteller waren vom überwältigenden Zuspruch hellauf begeistert. Das milde Wetter erlaubte es sogar, dass einige ihr Angebot vor dem Gebäude präsentierten. Drinnen nutzten sie ohnehin jedes noch so kleine Fleckchen im Vorraum und im Untergeschoss aus.

Mehrere Hundert in verschiedenen Größen gefertigte Sterne bildeten eine Zwischendecke. Erstmals dabei war die Ambergerin Ulrike Madl mit ihren bemalten Natursteinen. Dabei bleibt die Grundfarbe des Steins erkennbar erhalten. Die Größe des Steins spielt eine wichtige Rolle, um das gewünschte Bild in Szene setzen zu können.

Nicht fehlen durften die Edelbrände von Wolfgang Kriechenbauer. Gut kamen auch Laubsägearbeiten aus dem Erzgebirge an. Zudem konnten die Gäste dem Schnitzer Heinrich Sailer zuschauen, wie er einen Nadelbaum kreierte oder Krippenfiguren schuf.

Vor und zwischen den Ständen ging es bisweilen recht eng zu. Auffallend waren viele Strick- und Stickarbeiten und natürlich adventliche Kränze und Gestecke. Dafür hatte sich unter anderem der Frauenbund ins Zeug gelegt. Ob Socken in verschiedensten Größen, Handschuhe, Mützen und vieles mehr, die Verkäufer waren zufrieden mit der Nachfrage - auch bei selbst gemachten Marmeladen und Säften. Über mangelnde Arbeit konnte sich Glasgraveurin Angelika Franke nicht beklagen. Ein Besucher zeigte ihr sein gewünschtes Emblem auf einem Smartphone-Foto.

Die Plätze in der Kaffee-Ecke reichten zeitweise nicht aus. Kuchen und Torten hatte der Frauenbund spendiert. Vor der Halle lockten Crêpes, Fischspezialitäten, Dotsch, Glühwein, Gegrilltes und Bier aus Kuttenplan (Chodovár Pláná), das der Förderverein des SV ausschenkte.

Am Lagerfeuer backten die Kinder eifrig Steckerlbrot. So mancher hinter seinem Stand musste für den nächsten Tag Nachschub organisieren. Einziger Wermutstropfen: Randalierer hatten im Vorfeld in Neustadt Ankündigungsplakate zerstört.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.