Polizist nimmt Bürgern Angst

Lokales
Störnstein
27.11.2015
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Die Bürger sind beunruhigt wegen der Einbrüche in Wohnungen und Firmen in letzter Zeit. Das zeigte sich in der Bürgerversammlung, bei der Erster Polizeihauptkommissar Werner Hanauer Verständnis für die Sorgen hatte. Aber er wusste auch, was getan werden kann, um Einbrüche zu vermeiden.

Die Angst vor Einbrechern grassiert. Deshalb nutzte der Leiter der Neustädter Polizeidienststelle, Werner Hanauer, die Gelegenheit, bei der Bürgerversammlung aufzuklären. 60 Besucher waren ganz Ohr.

Zumal laut Hanauer tatsächlich eine Steigerung der Einbruchsfälle im ehemaligen Direktionsbereich Weiden erkennbar sei. Aktuell liege die Zahl bei 123. Und häufig würden die Einbrecher nach der selben Masche vorgehen.

Umso erstaunlicher fand der Polizist die Beobachtungen, die ein Kontaktbeamter in Hanauers Revier gesammelt hatte. So seien viele überrascht gewesen, als der Beamte plötzlich vor ihnen stand und aufklärte: Sollte jemand in den Urlaub fahren, möge dies den Nachbarn mitgeteilt werden. Er könne ein wachsames Auge auf das verlassene Anwesen werfen. Fällt etwas Verdächtiges auf, soll sofort der Polizeinotruf 110 gewählt werden. Dann sei ein Foto von der Auffälligkeit ratsam, etwa von einem fremden Auto samt Autokennzeichen.

Zudem gelte nach wie vor: Fenster schließen, Haustüre versperren, wenn die Wohnung verlassen wird. Wer plötzlich einem Einbrecher gegenübersteht, sollte Vorsicht walten lassen, sich einsperren und den Notruf wählen. Allerdings gab der Inspektionsleiter zu verstehen, dass die Polizei nicht gleich wenige Minuten nach dem Anruf vor der Türe stehen kann. Sein Dienstbereich sei zu groß. Er erstreckt sich von Grünau im Süden bis Tannenlohe im Norden, er reicht von Flossenbürg im Osten bis fast nach Dürnast im Westen.
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