Raser elektronisch warnen

Lokales
Störnstein
13.11.2014
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Auch der zweite Termin in Sachen Verkehrsschau brachte nicht den gewünschten Erfolg. Dafür hat Störnstein mit Sebastian Scharnagl junior (Oberndorf), Florian Scheidler (Rastenhof) und Willibald Franz (Reiserdorf) drei neue Feldgeschworene.

Bürgermeister Markus Ludwig hatte sich zur feierlichen Berufung extra seine Amtskette umgelegt. Schnell ging man zur weiteren Tagesordnung über. Erster Punkt war die Verkehrsschau am Gemeindezentrum. Hier hatten die Freien Wähler (FW) eine Absenkung der Bordsteine, sowie einen Fußgängerüberweg an der Staatsstraße 2395 beantragt. Eine Fußgängerampel wurden von den Behörden abgelehnt. Auch sehen sie von einer Übergangshilfe ab.

Die Absenkung der Randsteine bewerteten Polizei und Straßenbauamt positiv. "Wir sollten etwas machen, was Sinn hat" so der Tenor. Die Räte dachten hier an eine bessere Ausleuchtung oder gar eine Geschwindigkeits-Warnanlage. Man will aber auch nachdenken, ob man nicht Schülerlotsen einsetzt. Dies würde auch von der Polizei befürwortet. Diese Idee wurde gleich positiv aufgenommen, Interessenten sollen sich in der Verwaltungsgemeinschaft melden.

Auf Höhe der Irlmühle ging es um die Lärmbelästigung durch den Verkehr. Hier wollen die "Freien" eine Geschwindigkeitsbegrenzung einführen oder das Ortsschild weiter in Richtung Neustadt versetzen. Den ablehnenden Argumenten der Fachstellen konnte Hubert Meiler nicht folgen. "Der Verkehrsteilnehmer muss so fahren, dass er jederzeit reagieren kann", so der Bürgermeister, der die Meinung der Behörden weitergab.

Letzte Station war der Reiserberg. Am Ergebnis der polizeilichen "Ermittlungen" hat sich nichts geändert. Die Ordnungshüter führte an zwei Tagen eine Messung durch. Zu schnell waren überwiegend die Einheimischen gefahren. Kontrollieren wird die Polizei die Ausfahrt aus den Parkplätzen vor dem Bezirkskrankenhaus. Das Hinweisschild wird von den Autofahrern ignoriert. Sie fahren nicht zur Ostanbindung, sondern sausen den Reiserberg hinab. Es gibt aber keinen Unfallschwerpunkt. Schnell waren sich die Gemeinderäte einig, dass eine Geschwindigkeits-Warnanlage anschafft wird. Die Kosten belaufen sich auf zirka 1500 Euro. Bürgermeister Ludwig soll Angebote einholen.
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