Rathauschef will Polizei zu Bürgerversammlung einladen - 5000 Euro für historisches Projekt
Einbrecher beschäftigen Gemeinderat

Lokales
Störnstein
13.11.2015
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Einige Gemeinderäte wussten von den neuesten Einbrüchen am Wochenende noch gar nichts. Doch die Unsicherheit vieler Bürger übertrug sich auch auf die Räte. Die Polizei fahre vermehrt Streife, erfuhr das Gremium.

In der Diskussion gab es manch gutgemeinte Vorschläge, um Einbrüche zu verhindern. Bürgermeister Markus Ludwig versucht, zur Bürgerversammlung am Mittwoch, 25. November, um 19 Uhr im Landgasthof "Gigl" einen Polizeibeamten zu engagieren, der zum Thema Einbruch referiert.

Das Gremium genehmigte einen Antrag von Gerhard Ludwig in Reiserdorf 26. Er möchte sein Wohnhaus in ein Betreutes Wohnen umbauen. Dazu sind eine Rampe sowie ein zweiter Flucht- und Rettungsweg nötig.

Goldener Kunstweg

Schon einmal hatte sich der Gemeinderat mit dem 700. Geburtstag von Kaiser Karl IV. und dem Jubiläum 650 Jahre Goldene Straße befasst. Entlang der Straße wird ein Kunstweg geschaffen, an dem sich die Gemeinde beteiligen solle, informierte der Rathauschef. "Die Vorarbeit übernimmt die Stadt Bärnau. Wir brauchen nur entscheiden, was wir haben wollen."

Für den Aufbau sei auch die Gemeinde zuständig. Bürgermeister Ludwig würde die Vereine beteiligen, um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Es kam der Vorschlag, Bildstöcke mit in das Programm aufzunehmen. Es gebe einige, die in e schlechtem Zustand seien. Der Gemeinderat bewilligte für den Kunstweg bis zu 5000 Euro. Das Programm erstreckt sich auf zwei Jahre.

Angeregt wurde noch, ein Hinweisschild in Reiserdorf für das ehemalige Bezirksgut und ein weiteres Wohngebäude anzubringen. Im Navi gebe es keinen Hinweis auf die beiden Hausnummern. Da im Rettungsdienst immer mehr Auswärtige beschäftigt seien, fänden diese nur schwer ihren Einsatzort.

Zwei Termine

Bürgermeister Ludwig lud zum Volkstrauertag und zum Totengedenken in Wöllershof am Samstag, 21. November, um 16 Uhr ein. Die Grüngutcontainer stehen im Gemeindebereich nur noch bis einschließlich 28. November, informierte er abschließend.
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