Schlossbergtheater spielt "Tante Rosels Lottoschein" - Kartenvorverkauf startet am 1. Dezember
Turbulenter Streit um die Millionen

Zur ersten Probe trafen sich die Laiendarsteller des Störnsteiner Schlossbergtheaters im Wurzer Gemeindesaal. Vier Damen und fünf Herren spielen im Schwank "Tante Rosels Lottoschein" unter der Leitung von Regisseur Herbert Mittelmeier (links) mit. Bild: prh
Lokales
Störnstein
28.11.2014
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"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." Nach dieser Devise lebt Tante Rosel und sorgt auch für großen Wirbel in dem Schwank "Tante Rosels Lottoschein" von Beate Irmisch. Das Störnsteiner Schlossbergtheater hat das turbulente hochdeutsche Theaterstück in die Oberpfälzer Mundart adaptiert und wird es in der kommenden Spielzeit in zwölf Aufführungen im Wurzer Gemeindesaal spielen. Premiere ist am 20. Februar.

Am Samstag verteilte Regisseur Herbert Mittelmeier die Rollen. Die vier mitwirkenden Damen und fünf Herren lasen sich gleich einmal ein. In dem Dreiakter geht es um Tante Rosels liebstes Hobby: das wöchentliche Lottospiel in Elfriedes Lotto-Laden. Im Laufe der Jahre hat die Seniorin eine regelrechte Spielsucht entwickelt. Mit Rätseln, Kartenspielen, Lotto und dem sonntäglichen Rennquintett haut sie häufig fast ihre gesamte Rente auf den Kopf. Im Hause Böckel kracht es deswegen öfter.

Heilloses Durcheinander

Aber Tante Rosel lässt sich nicht beirren. Eines Tages war ihr tatsächlich das Glück hold und sie schöpft den Supergewinn von 7,5 Millionen Euro ab. Allerdings trifft sie bei der Überbringung der frohen Botschaft der Schlag. Die Familie sieht den Gewinn entschwinden. Es beginnt ein haarsträubendes Durcheinander, um Herrn Glückauf von der Lottozentrale zu überzeugen und doch noch an das Geld zu kommen. Fieberhaft wird überlegt und Ideen in die Tat umgesetzt, bis am Ende der Lottoschein und mit ihm Tante Rosel wie vom Erdboden verschluckt sind.

Mittelmeier hat das Stück ausgewählt, weil er davon überzeugt ist, dass es seine Laienschauspieler perfekt umsetzen werden. Über deren Qualität herrscht seit vielen Jahren Einigkeit: Es gibt kaum eine andere Theatergruppe, die so großen Erfolg in der Region hat wie die Störnsteiner.

Alljährlich besuchen rund 1200 Besucher ihre Vorstellungen, die ausnahmslos ausverkauft sind. Die Tickets sind innerhalb weniger Tage weg. "Im Gemeindesaal haben wir einen idealen Spielort gefunden. Er kam im letzten Jahr bestens beim Publikum an", freute sich der Regisseur.

Erich Nickl muss pausieren

Mitwirken werden wieder Ulla Kick, Elisabeth Nasz, Anita Nastvogel, Andrea Holweg, Rudi Förster, Josef Schieder, Thomas Kraus, Johannes Meiler und Benjamin Nastvogel. Erich Nickl muss wegen einer Erkrankung pausieren. Für die Bühnentechnik und das Einflüstern im Hintergrund ist Markus Schubert verantwortlich.
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