Zweitägige Störnsteiner Adventsausstellung ein Besuchermagnet - Großes Angebot
Kräuterdüfte aus dem Keller

Brigitte Ries hatte alle Hände voll zu tun, um der Nachfrage nach ihren Perlmuttarbeiten gerecht zu werden. Sie lobte die angenehme Atmosphäre im Gemeindezentrum. Bild: arw
Lokales
Störnstein
16.11.2015
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"Was sich am Samstag und Sonntag im und rund ums Gemeindezentrum bewegt hat, ist gigantisch", resümierte Bürgermeister Markus Ludwig. Selbst die Organisatorin Renate Maier vergaß die viele Vorarbeit und Unannehmlichkeiten, die zwangsläufig mal auftreten.

Familiär und angenehm

Auch die beiden neuen Aussteller, Brigitte Ries mit Perlmutt- und Schmuckarbeiten und Martina Kraus mit Adventsdekorationen, waren von der Atmosphäre angetan. "Es herrscht hier vor allem unter den Ausstellern ein familiäres Einvernehmen", lobte die Bärnauerin Ries. "Wenn es gewünscht wird, werde ich nächstes Jahr gerne wiederkommen", stellte sie zufrieden fest, bevor sie sich wieder ihren Kunden widmete. Einige Aussteller sahen es nicht gerne, wenn ihre Anfertigungen fotografiert wurden. Sie befürchteten, dass über kurz oder lang Plagiate auftauchen. Frei nach dem Zitat auf einem Ausstellungsstück: "Der Liebe Gott sieht alles, die Nachbarn sehen mehr." Viele Besucher schmunzelten über den Spruch. Ins Zeug gelegt haben sich die Stricklieseln des Katholischen Frauenbundes. Sie hatten in den vergangen Monaten Handschuhe, Mützen und Socken gestrickt, um für die beiden Verkaufstage mit einem großen Angebot gerüstet zu sein. Sogar Miniatursocken als Adventskalender gab es zu erwerben.

Aus dem Erzgebirge

Alle Hände voll zu tun gab es an der Kaffee- und Kuchenecke, in der es kaum freie Plätze gab. Heinrich Sailer bewahrte die Ruhe, obwohl ihm laufend Besucher beim Holzfigurenschnitzen über die Schultern sahen. Geduld und Ausdauer waren bei der Graveurin Angelika Franke gefragt, die Gläser, Karaffen und Krüge verzierte. Beim Rundgang durch die Mehrzweckhalle oder im Kellergeschoss war der Andrang groß. Viele Besucher ließen sich ein zweites Mal durch die Gänge schieben, um alles genau zu sehen.

Stammkundschaft sind die Anbieter aus dem Erzgebirge, die vom ersten Ausstellungstag an dabei sind. Einen festen Platz in der Halle hat Wolfgang Kriechenbauer, der Oberpfälzer Edelobst- und Wildfruchtbrände und Liköre anbot. Vor dem Gemeindezentrum gab es moderne Kunst aus Beton zu sehen. Der Duft von Kräutern und wohlriechenden Kerzen stieg aus dem Untergeschoss auf. Aber auch die Holz- und Strickarbeitern waren begehrt. Im hinteren Außenbereich waren die Verpflegungsstände aufgebaut, an denen es auch das Bier aus Chodová Pláná gab. Am Lagerfeuer grillten die Kinder Steckerlbrot.
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