Beim Neujahrsempfang der Freien Wähler viel Lob für Ehrenamt
Ressource für die Zukunft

Der Regensburger Kreisrat Thomas Dechant (links) war Ehrengast beim Neujahrsempfang der Freien Wähler. Vorsitzender Johann Confal (rechts) war über den guten Besuch der Veranstaltung sehr angetan. Bild: arw
Politik
Störnstein
12.01.2016
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Die Redner beim Neujahrsempfang der Freien Wähler (FW) hielten das Ehrenamt hoch. Alle lobten das Engagement, erkannten aber auch, dass die Rahmenbedingungen immer schwieriger werden.

Vorsitzender Johann Confal junior erkannte im Pfarrheim St. Salvator, dass das bürgerschaftliche Engagement einen großen Aufschwung genommen habe. "Wenn unsere Vereine die Zukunft meistern sollen, ist das Ehrenamt eine gesellschaftliche Ressource, auf die niemand verzichten kann." Dieses Engagement habe viele Gesichter. "Ob in unmittelbarer Nachbarschaft, der Gemeinde, den Vereinen, den Kirchen oder in privaten Initiativen, überall finden wir gelebte Selbstverantwortung."

Confal sprach vom Ausdruck einer großen Bereitschaft in der Gemeinde, nicht nur an sein eigenes Fortkommen, sondern auch an das seiner Mitmenschen zu denken. "Das Ehrenamt fordert Zeit, Kraft, Nerven, Ausdauer und Verlässlichkeit." Engagierte Menschen würden zu Vorbildern, wie man sie in der schnelllebigen Welt dringend benötige. Schulzeitverkürzung und wachsender Druck im Berufsleben machten es jungen Leuten schwer, sich in der knapp gewordenen Freizeit für das Allgemeinwohl zu engagieren.

Kreisvorsitzende Gabriela Bäumler bezeichnete die Vereinsvorsitzenden als Vorbildern. Sie dankte aber auch den Familien. Ohne deren Einverständnis würde vieles nicht möglich sein.

"Wir wollen helfen"


"Wir müssen unsere Kultur aufrecht erhalten. Die, die sich nicht daran halten, gehören bestraft", sagte der Regensburger Kreisrat Thomas Dechant. Ehrenamtliche hätten bei der Arbeit mit Flüchtlingen mehr geleistet, als man ihnen zugetraut habe. "Das hat gezeigt, dass wir helfen wollen", folgerte der ehemalige Landtagsabgeordnete. "Die Politik muss das nötige tun, damit unser Staat funktioniert." Die Leute kämen, weil sie unser Land attraktiv fänden. Man müsse überlegen, wie viele Leute Deutschland aufnehmen könne. Er forderte, dass die Kanzlerin ehrlich sage, wie das zu schaffen sei.
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